Mainz - Nach den heute veröffentlichten Zahlen sprechen sich nur noch 22 Prozent der Wähler für die SPD aus, drei Punkte weniger als vor zwei Wochen. Die Union legt leicht auf 58 Prozent zu. Die Grünen bleiben bei zehn Prozent, die FDP steigt um 2 Punkte auf 6 Prozent, die PDS bleibt bei 3 Prozent.
40 Prozent der Deutschen sehen die sozialen Sicherungssysteme kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) sieht zumindest größere Probleme für Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung, hieß es in dem Politbarometer. Demnach sind nur nur vier Prozent der Meinung, dass im Großen und Ganzen alles in Ordnung sei. Für das ZDF hatte die Forschungsgruppe Wahlen vom 3. bis 6. Februar 1308 Wahlberechtigte befragt.
Am ehesten würden die Befragten demnach eine Kürzung des Arbeitslosengeldes akzeptieren, um zusätzliche Anreize zu schaffen, auch schlechter bezahlte Jobs anzunehmen. 61 Prozent finden diesen Vorschlag gut, 34 Prozent lehnen ihn ab. Fast hälftig geteilt sind die Meinungen über den Vorschlag, die Beiträge zur Rentenversicherung zu senken und gleichzeitig stärker zur privaten Altersvorsorge überzugehen: 48 Prozent finden den Vorschlag gut, 48 Prozent nicht. Am wenigsten Unterstützung findet die Idee, die Krankenkassenbeiträge zu senken und dafür die Patienten einen größeren Teil der Leistungen selbst bezahlen zu lassen: Nur 25 Prozent stimmen diesem Vorschlag zu, 73 Prozent lehnen ihn ab.
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