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07.06.2003
 

Bundeswehrverband

"Notfalls abziehen"

Nach dem Anschlag von Kabul gerät der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr in die Kritik. Der Bundeswehrverband will zunächst verschärfte Sicherheitsvorkehrungen. Aber auch einen Abzug hält der Vorsitzende Bernhard Gertz möglich.

 Oberst Gertz: Schutz der Truppe hat Priorität

Oberst Gertz: Schutz der Truppe hat Priorität

Hamburg - "Afghanistan ist ein Pulverfass. Die Kämpfer von Taliban und El Kaida sammeln sich und werden stärker. Die Wahrscheinlichkeit von Anschlägen wächst", sagte Gertz der Zeitung "Bild am Sonntag".

"Sollte sich die Sicherheitslage dramatisch verschärfen, sollten wir die ISAF-Friedenstruppe entweder erheblich verstärken - oder aus Afghanistan abziehen", meinte Gertz. Er forderte: "Einstweilen sollten sich die Soldaten in "Fuchs"-Transportpanzern statt in Bussen bewegen."

Zwar laufe dies dem Bemühen der Friedenstruppe entgegen, das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen. "Aber die Sicherheit unserer Soldaten geht vor."

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