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19.08.2003
 

Pensionsanspruch

Schills stattliches Ruhegeld

Ronald Schill geht, das Geld fließt weiter. Rund 171.000 Euro stehen Hamburgs geschasstem Innensenator an Pensionsleistungen zu, die er in seiner 22-monatigen Amtszeit erworben hat.

Hamburg - Trotz des fulminanten Rauswurfs muss Hamburgs Ex-Innensenator keine Not leiden. Das Hamburger Senatorengesetz sieht vor, dass Ronald Schill im August und den kommenden drei Monaten noch volles Gehalt bekommt: rund 12.735 Euro zuzüglich der Rückerstattung seiner Einzahlung in eine Kasse für Senatoren-Pensionen. Anschließend erhält er für die Dauer seiner bisherigen Amtszeit, knapp 22 Monate, die Hälfte des Monatsverdiensts als Übergangsgeld: also rund 6370 Euro.

Gegengerechnet werden alle Einkünfte während dieser Zeit. Sollte Schill zum Beispiel sein Bürgerschaftsmandat behalten, das mit rund 2200 Euro vergütet wird, wird diese Summe von dem Übergangsgeld abgezogen.

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