Hannover - Der Zug startete am Sonntagabend in der französischen Aufarbeitungsanlage La Hague. Am Montagabend war es erneut zu einer Verzögerung gekommen. In Baden-Württemberg stoppten zwei Atomkraftgegner den Zug für mehr als eine Stunde lang. Die beiden Männer hatten sich im Kreis Heilbronn an die Gleise gekettet. Sie wurden in Gewahrsam genommen. Bereits zu Beginn der Fahrt hatten sich in Frankreich Umweltschützer an die Schienen gekettet und für rund zwei Stunden die Weiterfahrt des Zuges verhindert.
Neben zahlreichen friedlichen Aktionen gab es am Montag im Wendland auch die erste größere Straßenblockade. In Groß Gusborn versperrten zwölf Landwirte mit ihren Treckern die Transportstrecke. Bis in die Nacht hinein blockierten wenige hundert Meter entfernt rund 200 überwiegend junge Menschen die Straße. Auch einige Landwirte beteiligten sich mit ihren Traktoren. Es kam zu kleineren Rangeleien mit der Polizei. Die Traktoren wurden auf einem Feld festgesetzt.
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