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04.12.2003
 

Fernsehkultur

CSU-General bekämpft neue Mainzelmännchen

Der Mann macht sich stark für schwache Männchen: Nach seinem Einsatz für das Sandmännchen ficht der neue CSU-Generalsekretär Markus Söder nun seine Privatfehde mit dem ZDF aus. Er will das gute alte Mainzelmännchen zurück, das einfach nur sagt: "Gu'n Aamd".

Ein Männchen aus Mainz
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ZDF

Ein Männchen aus Mainz

München - Söder empört er sich über die "Radikalkur" bei den ZDF-Mainzelmännchen. "Sie haben ihre Seele verloren", beklagte Söder in der Münchner "Abendzeitung". Zwar dürften sich "unsere Freunde" nach der Modernisierung nun über zwei Mainzelmädchen freuen. "Der Preis dafür ist aber hoch", ärgerte sich Söder. Sie mussten "ihre lachenden, strahlenden Augen abgeben" und müssen sich künftig mit Mobiltelefonen, Rap-Musik sowie Trendsportarten herumplagen. Die Demontage eines Kults hätten "sie und wir als ihre Fans nicht verdient", kritisierte er.

Im Juli hatte der 36-jährige Familienvater sich bereits erfolgreich für ein anderes Männchen stark gemacht. Als der Rundfunk Berlin-Brandenburg über die Einstellung des ostdeutschen Sandmännchen nachdachte, organisierte Söder - damals noch nicht als CSU-Generalsekretär - den Widerstand. Er bot sogar Asyl im Bayerischen Rundfunk an.

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