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03.03.2004
 

Einladung von Betrügergattin

Schill soll sich um Deutsche in Südafrika kümmern

Auswandern wolle er, kündigte Ronald Schill nach seiner verheerenden Wahlniederlage am Sonntag an. Südamerika schwebe ihm vor. Vielleicht sollte der Rechtspopulist sein Reiseziel aber noch einmal überdenken. Jetzt ereilte ihn ein Ruf nach Südafrika - von der Frau des Millionenbetrügers Harksen.

Ex-Politiker Schill: Geeigneter Interessensvertreter für die Deutschen in Südafrika?
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DPA

Ex-Politiker Schill: Geeigneter Interessensvertreter für die Deutschen in Südafrika?

Hamburg - Die Ehefrau des Hamburger Millionenbetrügers Jürgen Harksen forderte Schill via "Bild"-Zeitung auf, nach Südafrika zu kommen: "Hier unten leben 70.000 Exildeutsche. Aber niemand vertritt unsere Interessen gegenüber der südafrikanischen Regierung." Dafür käme ihnen ein "erfahrener Politiker" recht. "Das könnte doch der Schill machen, dann hätte er auch wieder was zu tun", sagte Jeanette Harksen laut "Bild".

Ihr Mann Jürgen war im April 2003 vom Hamburger Landgericht wegen 52-fachen Betruges an drei Anlegern mit einem Schaden von 28,4 Millionen Mark (rund 14 Millionen Euro) zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Von Schill war seit dem Wahlsonntag nichts mehr zu hören.

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