Berlin - Dass Stoiber ein weiteres Mal auf die Kanzlerkandidatur spekuliere, werde derzeit ausgeschlossen, berichtet die Zeitung "Die Welt" und beruft sich dabei auf CSU-Kreise.
Bisher sei in der CSU die Ansicht vertreten worden, Stoiber könne ein "Superministerium" aus Wirtschafts- und Finanzministerium anstreben. Jetzt heiße es, Stoiber könne sich auf die Außenpolitik verlegen und wolle die Nachfolge von Joschka Fischer antreten.
"In seiner Zeit als Kanzlerkandidat wurde Stoiber von vielen Staatsmännern der Welt zu Gesprächen empfangen", sagte der Politikwissenschaftler und Unions-Experte Gerd Langguth der Zeitung. Dabei habe der bayerische Ministerpräsident den besonderen Reiz des internationalen Parketts genossen, so dass einiges dafür spricht, dass er auch an diesem Amt gefallen finden könnte, betonte Langguth.
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