Hamburg - Die wertvollen Papierbildchen tragen ein Motiv der verstorbenen Audrey Hepburn. Sie sollten im Rahmen einer Serie von Schauspielern im Oktober 2001 erscheinen, berichtet der SPIEGEL. Ein Sohn der Hollywood-Diva jedoch versagte dem Ministerium die Abdruckrechte – allerdings hatte die Bundesdruckerei im Auftrag der Post bereits neun Bögen mit Andrucken verschickt.
Je drei Bögen mit je elf Marken erhielten die Künstlerin Antonia Graschberger, der Vorsitzende des Briefmarkenbeirats, Karl Oskar Blase, sowie – zur Ansicht und Prüfung – Eichels Ministerium. Nachdem klar war, dass die Marke nicht produziert werden durfte, forderte die Bundesdruckerei die Musterexemplare zurück, um sie zu vernichten. Doch nur die Künstlerin und der Beiratsvorsitzende kamen der Aufforderung nach – nicht aber das Bundesfinanzministerium.
Es sei „nicht feststellbar, ob diese Briefmarken vollständig vernichtet wurden“, weil das „ausschließlich der Deutschen Post AG“ obliege, so das Ministerium.
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