Hamburg - Viereck erhalte rund 3000 Euro monatlich, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Konzernkreise. Volkswagen stelle dem Politiker auch einen Golf als Dienstwagen zur Verfügung. Welche Arbeitsleistungen er dafür erbringt, sei jedoch unklar. Viereck sei nicht mehr auf der Telefonliste des Konzerns verzeichnet und habe dort auch keinen eingerichteten Arbeitsplatz.
Der SPD-Mann gab die Gehaltszahlungen zu. Diese seien jedoch "deutlich reduziert". Für das Geld arbeite er auch, betonte Viereck: "Ich habe zwar bei VW keinen Schreibtisch, keine Telefonnummer. Ich habe aber einen Tele-Arbeitsplatz. Ich arbeite von zu Hause aus." Auskünfte zur Art seiner Tätigkeit wollte der Abgeordnete nicht geben: "Für mich ist die VW-Abteilung Regierungsbeziehungen zuständig. VW unterstützt gesellschaftliches Engagement seiner Mitarbeiter."
Viereck war von 1990 bis zu seiner Wahl in den Landtag 1994 hauptberuflich als kaufmännischer Angestellter in dem Automobilkonzern beschäftigt.
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