Montag, 23. November 2009

Politik



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16.07.2005
 

Umfrage

Linksbündnis legt weiter zu

Das Bündnis aus PDS und WASG ist weiter auf dem Vormarsch. Bei einer Umfrage lag die Linkspartei mit ihren Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine und Gregor Gysi bereits bei zwölf Prozent.

Lafontaine (r.) und Gysi:  Im Osten die Nummer eins
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REUTERS

Lafontaine (r.) und Gysi: Im Osten die Nummer eins

Berlin - Im Vergleich zur Vorwoche verbesserte sich das Linksbündnis bei einer Umfrage von TNS Emnid für die "Berliner Morgenpost am Sonntag" um einen Prozentpunkt auf 12 Prozent. In Ostdeutschland erreicht die Partei 30 Prozent und ist damit vor der CDU mit 29 Prozent stärkste Partei. In Westdeutschland würden sieben Prozent PDS und WASG wählen.

Bundesweit liegen laut der Umfrage CDU/CSU unverändert bei 43 Prozent. Die SPD verlor einen Punkt und kommt auf 27 Prozent. Die Grünen und die FDP erreichen unverändert acht beziehungsweise sieben Prozent.

Jeder zehnte Sympathisant der Linkspartei denke rechtsextrem, meldet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine weitere TNS-Emnid-Studie. Auch die Zustimmung bei Politik- Frustrierten ist demnach hoch. Jeder sechste mögliche Wähler gab in der Umfrage an, "eigentlich mit Politik nichts mehr zu tun" haben zu wollen oder sich Wahlen zu verweigern.

Die Umfrage verdeutliche, dass die SPD insbesondere in Ostdeutschland an die Linkspartei Wähler verliere. Das Bündnis kostet die Sozialdemokraten demnach etwa drei bis vier Prozentpunkte.

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