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16.09.2005
 

Koalitionen

Die deutsche Farbenlehre

Von Philipp Wittrock und Alexander Schwabe

Schwarz-Gelb, Schwarz-Rot oder Rot-Gelb-Grün? Noch nie diskutierten Politiker, Meinungsforscher und Medien so viel über mögliche Koalitionen wie vor der Neuwahl am Sonntag. SPIEGEL ONLINE erklärt die politische Farbenlehre und sagt, wer mit wem wann zusammengehen würde.

Hamburg - Die SPD möchte nur mit den Grünen, die Grünen nur mit der SPD, die Union will nur mit der FDP, die FDP nur mit der Union. Es sieht alles so einfach aus. Wenn da nicht der Wähler wäre. Der, so sagen es die Wahlforscher, scheint sich in diesem Jahr um den Willen der Parteien wenig zu scheren.

Der Ausgang der Neuwahl am Sonntag ist völlig offen. Sicher ist, dass mit der Linkspartei eine neue Partei Grünen und FDP den Rang um die drittstärkste Fraktion im Bundestag streitig macht. Und allein das bringt die politische Farbenlehre gehörig durcheinander.

SPIEGEL ONLINE versucht, wieder ein bisschen Ordnung hineinzubringen. Klicken Sie auf die Farbsymbole und sehen Sie, wer mit wem kooperieren könnte.

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