Lübeck - "Schröder hat nach diesem Wahlergebnis ein gutes Standing in der Partei", sagte der ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident Björn Engholm in den "Lübecker Nachrichten". "Vernünftigerweise aber werden viele sagen, mit diesen Zahlen kann Schröder nicht beanspruchen, der nächste Kanzler zu sein."
Eine Große Koalition sei mit Merkel und Schröder nicht möglich, fuhr Engholm fort. Stattdessen könnte "die CDU Peter Müller nominieren, die SPD beispielsweise Peer Steinbrück". Als weitere Kandidaten für ein schwarz-rotes Kabinett nannte er den ehemaligen Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) sowie die SPD-Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und Kurt Beck.
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