Berlin - 47 Prozent stimmten bei der Emnid-Umfrage für Merkel, 44 Prozent der Befragten sprachen sich für Schröder aus. Dabei stehen die Anhänger von Union und SPD jeweils deutlich hinter dem eigenen Kandidaten. Vor der Wahl hatte Schröder in solchen Umfragen meist deutlich vor Merkel gelegen.
In der ersten Sonntagsfrage nach der Bundestagswahl bestätigen die Deutschen im Wesentlichen ihre Wahlentscheidung vom vergangenen Sonntag: Wenn an diesem Sonntag gewählt würde, käme die SPD auf 33 Prozent (Wahlergebnis: 34,3 Prozent), die Union auf 36 Prozent (35,2), die Grünen auf 8 Prozent (8,1), die FDP auf 10 Prozent (9,8) und die Linkspartei auf 10 Prozent (8,7).
Emnid hatte die Sonntagsfrage im Auftrag des Fernsehsenders N24 am 20. und 21. September etwa 2000 Bürgern gestellt. Die Frage nach dem bevorzugten Kanzler beantworteten rund 1000 Wahlberechtigte.
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