Berlin - "Ich hätte es nicht gemacht", sagte Struck heute Abend im ZDF. Er finde jedoch nicht, dass die Sache stinke. "Der Gerhard Schröder ist jetzt Privatmann, der kann machen, was er will", sagte er.
Der SPD-Politiker sprach sich jedoch - wie bereits von der FDP gefordert - für einen Ehrenkodex für Politiker aus. Bei der Bundeswehr gebe es die Regelung, dass Generäle nach ihrer Entlassung fünf Jahre lang nicht bei Rüstungskonzernen einsteigen dürfen. "Das könnte man für Politiker eigentlich auch anwenden", sagte Struck.
Schröder soll Aufsichtsratschef bei dem russisch-deutschen Betreiber-Konsortium werden. Laut "Bild am Sonntag" soll er dafür mehr als eine Million Euro im Jahr bekommen. Schröder hatte als Bundeskanzler das Gaspipeline-Projekt maßgeblich forciert, zusammen mit Russlands Präsident Wladimir Putin.
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