Biblis - Die beiden Defekte wurden innerhalb von nur vier Tagen entdeckt. Die Lecks stellen aber laut hessischem Umweltministeriums kein Sicherheitsrisiko dar. Radioaktivität sei nicht freigesetzt worden.
Die Defekte betrafen beide den Block B des Reaktors, teilte das Ministerium heute mit. Bei Routine-Überprüfungen wurden Ablagerungen des Elements Bor an zwei Messleitungen festgestellt. Solche Ablagerungen ließen auf geringfügige Undichtigkeiten schließen, hieß es.
Die betroffenen Leitungen dienen betrieblichen Messungen im Kühlsystem des Reaktors. Sie haben einen Durchmesser von fünf beziehungsweise acht Millimeter und sind laut Ministerium ohne sicherheitstechnische Bedeutung. Eine abschließende Bewertung soll der TÜV Süd vornehmen.
ler/ddp/AP
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