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24.08.2006
 

Terrorgefahr

Schäuble will Überwachung ausweiten

Für Wolfgang Schäuble ist die Gefahr nicht gebannt. Auch nach der Festnahme des zweiten Kofferbombers bestehe in Deutschland weiter Terrorgefahr, warnte der Innenminister. Er will die Internet- und Videoüberwachung ausweiten.

Berlin – Auf einer Pressekonferenz betonte der Innenminister, diesmal habe Deutschland noch einmal Glück gehabt. Aber "die Bedrohung für unser Land ist damit nicht zu Ende".

Schäuble forderte die "präventiven Fähigkeiten" zu stärken. Je besser die präventive Terror-Abwehr sei, umso größer seien "die Chancen, dass wir solche Anschläge verhindern können". Als Maßnahmen nannte er eine bessere Überwachung des Internets, eine stärke Videoüberwachung und die schnelle Einrichtung einer Anti-Terror-Datei. Näheres werde auf einer Sonderkonferenz der Innenminister am 4. September besprochen.

Der Innenminister wollte sich nicht festlegen, ob es bei den mutmaßlichen Bahn-Attentätern um Einzeltäter oder um Mitglieder einer größeren Zelle handelt. "Wahrscheinlich haben wir von beidem etwas in Deutschland", sagte er.

agö/dpa/AFP

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