Dresden - Die Richter verhängten gegen den 45-Jährigen heute eine zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafe von 14 Monaten. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen Beihilfe zum Bankrott sowie Untreue und Vorteilsannahme eine Bewährungsstrafe von anderthalb Jahren gefordert.
Laut Anklage hat Roßberg Geheimverträge mit Sehm abgeschlossen und dadurch dessen Honorar trotz dessen angemeldeter Insolvenz von 2500 Euro auf 9200 Euro im Monat erhöht haben. Dabei habe der OB Unterlagen frisiert, Verträge rückdatiert und eine erschreckende Gleichgültigkeit gegenüber dem Vermögen der Stadt gezeigt.
Sehm selbst soll der Anklage zufolge die Zahlungen mit Hilfe einer zwischengeschalteten Firma an dem Insolvenzverwalter vorbeigeschleust und so die tatsächlichen Vermögensverhältnisse verheimlicht haben.
ler/ddp/AP
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