Arabische Reaktionen
Islamisten beuten Papst-Rede für Propaganda aus
Von Yassin Musharbash
Für Qaida-nahe Islamisten ist mal wieder alles ganz einfach: Der Papst startet einen neuen Kreuzzug. In Internet-Foren wird eifrig diskutiert. Die vorherrschende Meinung: Benedikt hat den Propheten beleidigt - er muss sich entschuldigen.
Berlin - Was auch immer Papst Benedikt XVI. wirklich gemeint hat, und wie genau auch immer die arabischen Übersetzer der Nachrichtenagenturen seine Vorlesung wiederzugeben versuchen - für einige Internet-Nutzer, Zeitungleser und Kommentatoren in der islamisch-arabischen Welt ist das Ergebnis schon klar: Das Oberhaupt der Katholiken plant einen neuen Kreuzzug. Zumindest vereinzelte Stimmen der Vernunft weisen aber auf den historischen und theologischen Zusammenhang der Papst-Vorlesung hin.
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Prediger Qaradawi (2002): Sonst selbst nicht zimperlich
In seiner Vorlesung hatte Benedikt XVI. einen historischen Dialog aus dem 14. Jahrhundert zwischen einem Perser und einem byzantinischen Kaiser zitiert, in dem der Kaiser nichts Gutes an der Sendung des Propheten Mohammed zu erkennen vermag. Im Diskussionsforum der panarabischen Tageszeitung "Asharq al-Awsat" kommentieren vor allem Leser aus Saudi-Arabien und den USA den sehr sachlichen Beitrag des Blattes über die Vorlesung. Aus dem Kontext gelöst, wirken die Sätze des Papstes offenbar auf viele Muslime als Vorwurf, der Islam sei eine gewalttätige Religion. Ein Ägypter fordert eine Entschuldigung. Der Jordanier Husam Mutlaq schreibt wütend: "Der Vatikan hat sich für seine Unterstützung beziehungsweise sein Schweigen gegenüber dem Holocaust entschuldigt. Aber wie steht es um die direkte Teilnahme an den Kreuzzügen? Da hören wir keine Entschuldigung!"
Es gibt auch andere Töne: "Ich danke der Zeitung für die Klarstellung des Vatikans, dass der Papst nicht das Ziel hatte, den Islam und den Propheten anzugreifen", schreibt Leila Waly aus den USA. Ähnlich Osama Mustafa aus Saudi-Arabien: "Der erste Mann des Vatikans hatte nicht vor, den Islam anzugreifen. Er gab einen Dialog wieder."
Empörung auch bei deutschen Islamisten
Viele offizielle Organisationen haben den Papst inzwischen hart kritisiert - vom pakistanischen Parlament bis zum türkischen Amt für Religionsangelegenheiten. Einige der Stellungnahmen erinnerten dabei fatal an den Karikaturen-Streit -
Islamisten nehmen häufig den Volkszorn auf, um ihre eigene Popularität zu steigern.
Dieser Verdacht drängt sich zum Beispiel bei dem einflussreichen Fernsehprediger Yusuf al-Qaradawi auf - einem Mann mit deutlich islamistischen Tendenzen, derzeit immerhin Vorsitzender der Internationalen Union der Religionsgelehrten. Im Gespräch mit al-Dschasira protestierte er: Der Islam kenne den Dschihad nur zur Selbstverteidigung und schätze die Vernunft sehr hoch. Benedikt XVI. hatte andere islamische Strömungen wiederzugeben versucht, die Gottes Wege für derart unergründlich halten, dass menschliche Vernunft auf sie nicht anwendbar sei. Qaradawi ist einer jener jetzt Hochempörten, die sonst selbst nicht zimperlich sind: So hat der Gelehrte in der Vergangenheit gesagt, die Säkularisierung sei im Westen nötig gewesen (und nur dort), um den Menschen aus den Fesseln des Christentums zu befreien. Denn dieses sei unzulänglich, weil nicht wirklich auf Gott hingewandt. Das kann man als ziemlich fundamentalen Angriff auf das Christentum werten.
ORIENT UND OKZIDENT: 14 JAHRHUNDERTE RINGEN ZWISCHEN CHRISTEN UND MUSLIMEN
Das 6. und 7. Jahrhundert nach christlicher Zeitrechnung ist für Europa eine sorgenvolle Zeit. Die Schrecken der Völkerwanderung haben das Ende des römischen Kaiserreichs und damit der Spätantike besiegelt. Handel und Geldwirtschaft verlieren an Bedeutung - Herrschaftsräume werden neu verteilt.
Eine wichtige Macht in den Zeiten des Umbruchs ist das Papsttum. Erstmals hat der römische Kaiser Justinian I. den römischen Bischof Leo I. (440 bis 461) als Pontifex Maximus bezeichnet. Im Frühmittelalter ist der Papst gleichzeitig mächtigster Kirchenfürst des Abendlandes und politische Figur.
754 und 756 erfährt der Papst durch den Langobarden-Einfall in Rom die Gefahr, die von allen ausgeht, die nicht seiner religiös-politischen Autorität gehorchen.
Zu den Faktoren, die in Rom für Angst sorgen, gehören auch die Auswirkungen einer neuen Religionsgründung im Nahen Osten:
570 wird der Prophet Mohammed in Mekka geboren. Mit der Hidschra, seinem Auszug von Mekka nach Medina, beginnt die islamische Zeitrechnung. Die monotheistische Religion, die Mohammed begründet, verbreitet sich rasch, zunächst auf der arabischen Halbinsel. Die neue Religion erhebt - ebenso wie auch das Christentum und das Judentum - einen Alleinanspruch.
Spätestens 638 nehmen auch die katholischen Europäer die neue Konkurrenz wahr: Araber muslimischen Glaubens erobern Jerusalem, die Christen, Juden und Muslimen gleichermaßen als heilige Stadt gilt. Die christlichen Bewohner werden von den arabischen Eroberern ziehen gelassen.
661 wird das Kalifat der Umayyad-Dynastie begründet. Von der Hauptstadt Damaskus aus erweitern die muslimischen Herrscher ihren Einflussbereich bis Iran und Nordafrika. Militärische Eroberung und religiöse Missionierung gehen einher. Viele Quellen betonen aber auch die Toleranz der Eroberer.
674 spürt das oströmische Reich, zu welcher Macht die muslimischen Herrscher mittlerweile gelangt sind. Sie belagern fünf Jahre lang die Hauptstadt Konstantinopel (Byzanz).
Im Westen Europas sind die Reste des Römischen Reichs von den Heerzügen der Völkerwanderungszeit in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf der iberischen Halbinsel existiert ein westgotisches Königreich - das von Bürgerkrieg erschüttert wird.
711 nutzen Araber und Berber aus der Gegend des heutigen Marokko die Situation aus, setzen mit einem Heer bei Gibraltar über das Mittelmeer. Die Truppen des letzten westgotischen Königs Roderich werden vernichtend geschlagen. Die muslimischen Mauren beherrschen den Südteil Spaniens unter dem Namen al-Andalus.
732: Der fränkische König Karl Martel besiegt die Truppen der muslimischen Herrscher Andalusiens in der Schlacht von Poitiers im heutigen Südfrankreich. Dieser Rückschlag gilt als nördliche Begrenzung der maurischen Expansion in Südspanien.
800 lässt sich der Franke Karl der Große von Papst Leo III. zum römischen Kaiser krönen. Er wird damit zum obersten Schutzherr der Christenheit. Unter anderem im Krieg gegen die Sachsen zeigt er einen blutigen Eifer dabei, gleichsam neue Länder zu gewinnen und deren Einwohner zum Christentum zu bekehren.
801 erobert ein Heer Karls des Großen Barcelona, fünf Jahre später gründen die Franken die spanische Mark südlich der Pyrenäen. Die Zweiteilung der iberischen Halbinsel in einen muslimisch dominierten Süd- und einen christlich dominierten Nordteil bleibt bestehten.
929 lässt sich Ab dar-Rahman III. zum Kalifen ausrufen und gründet so das Kalifat von Córdoba.
997 erobert und zerstört der Mauren-Führer al-Mansûr die Stadt Santiago, wobei er allerdings die Reliquien des Heiligen Jakobus nicht antastet. Dennoch ist diese Niederlage für die christlichen Herrscher eine der wichtigsten Motivationen für die Reconquista, die Rückeroberung der iberischen Halbinsel. 1037 gewinnen sie Santiago zurück. Von diesem Zeitpunkt an schrumpft der muslimische Einflussbereich im heutigen Spanien und Portugal zusehends. Aber erst im 15. Jahrhundert sind die Könige am Ziel.
1492 kapituliert der letzte maurische Herrscher, Boabdil von Granada, so dass Ferdinand II. und Isabella I. den Großteil der iberischen Halbinsel unter ihrer Herrschaft vereinigen können.
Zunächst geduldet werden verbliebene Muslime und Juden im 15. und 16. Jahrhundert zusehends drangsaliert. Zwangstaufe und Ausweisung sind an der Tagesordnung. Selbst Konvertiten können sich nicht in Sicherheit vor Verfolgung wiegen. Spanisch-katholischer Fanatismus und die Inquisition der katholischen Kirche sind der Schrecken aller Minderheiten.
Der Beginn des zweiten Jahrtausends christlicher Zeitrechnung gibt den europäischen Herrschern ebenso Anlass zur Sorge wie dem Papst in Rom: In Südspanien haben muslimische Mauren 929 das Emirat Córdoba gegründet. Im Osten bedrängen die muslimischen Seldschuken das Byzantinische Reich, den Nachfolger des oströmischen Reichs. Nach einer militärischen Niederlage im Jahr 1071 hat der byzantinische Kaiser den Westen um Beistand gebeten. Von Anfang an vermischen sich weltliche und religiöse Motive.
1009 wird die Grabeskirche in Jerusalem von Muslimen zerstört, wie viele andere zuvor. Die Plünderung und Enteignung christlicher Kirchen wird auf den Kalifen al-Hakim zurückgeführt, der ebenfalls zu Beginn des Jahrtausends begann, die vornehmlich christlichen Beamten in seinem Herrschaftsbereich zur Annahme des Islams zu nötigen.
1095 in der Synode von Clermont ruft Papst Urban II. zur Befreiung der heiligen Stätten der Christenheit auf.
1099 erobern die Kreuzfahrer Jerusalem. Es wird von blutigen Massakern an der Zivilbevölkerung berichtet. Die daraufhin entstehenden Kreuzfahrerstaaten sind auf Nachschub aus Europa angewiesen und können sich auf Dauer nicht halten.
1147-1149 Der zweite Kreuzzug zur Entlastung der bedrängten Kreuzfahrerstaaten bleibt letztlich erfolglos. Nachdem in der Schlacht von Hattin 1187 die militärische Stärke des Königreichs Jerusalem aufgerieben wird, fällt die heilige Stadt wieder in die Hände muslimischer Herrscher: Am 2. Oktober 1187 erobern die Truppen Sultan Saladins Jerusalem und beenden 88 Jahre christlich-europäischer Herrschaft.
Der dritte und der vierte Kreuzzug 1189-1192 und 1202-1204 sollen zwar ursprünglich Jerusalem wieder unter christliche Kontrolle bringen. Sie scheitern nicht nur aus militärischen Gründen, sondern auch weil die Allianzen der Kreuzfahrer brüchig sind.
1204 plündern die christlichen Teilnehmer des vierten Kreuzzugs Konstantinopel, damals die größte christliche Stadt der Welt. Mit den geraubten Gütern bezahlen die Plünderer den Rücktransport mit der Flotte Venedigs - damals des größten Konkurrenten Konstantinopels im Orienthandel.
Wegen der Gräueltaten der Kreuzfahrer wird eine Union zwischen der römischen Kirche und der Ostkirche unmöglich. Zudem hat das byzantinische Reich nicht mehr die Kraft, dem Ansturm muslimischer Herrscher und ihrer Heere dauerhaft zu widerstehen.
1291 fällt auch die letzte Kreuzfahrerbastion Akko. Damit enden die Kreuzzüge in die Levante.
Die rund 200 Jahre hinterlassen tiefe Spuren in der Einstellung der muslimischen Bevölkerung des Nahen Ostens gegenüber den christlichen Europäern. Aber auch das Verhältnis der orthodoxen Christen in Osteuropa, etwa der Russen, zum Westen ist auf Jahrhunderte hinaus belastet.
Während im christlichen Europa das Mittelalter noch nicht zu Ende ist, steigt östlich des Bosporus eine der langlebigsten Dynastien des islamischen Kulturraums auf - die der Osmanen. Ihrem Reich gliedern sie ausgehend vom Gebiet der heutigen Türkei die Krim, Teile des Kaukasus, des heutigen Irak, der Levante, Teile der arabischen Halbinsel, Ägyptens und Gebiete entlang der afrikanischen Mittelmeerküste bis Algerien an. Die christlichen Herrscher Europas und die katholische Kirche fürchten vor allem ihren Expansionsdrang nach Südosteuropa.
1354 errichten die Osmanen ihren ersten Stützpunkt westlich des Maramarameers. 1389 besiegt Sultan Murad I. auf dem Amselfeld im heutigen Kosovo ein serbisches Heer.
1413 vereint Mehmed I. die osmanischen Herrschaftsgebiete und 1422 belagern die Osmanen zum zweiten Mal Konstantinopel. Sie verleiben sich die Reste des byzantinischen Reiches ein.
1516 bis 1517 erobert Sultan Selim neben Syrien und Ägypten auch die heiligen Städte Mekka und Medina auf der arabischen Halbinsel. Weltliche Herrschaft und geografische Verbreitung einer Religion sollen unter der Herrschaft der Osmanen nahezu zur Deckung gelangen.
1517 nagelt Martin Luther seine 95 Thesen an die Wittenberger Schlosskirche und löst damit die Spaltung der westeuropäischen Kirche aus. Das Papsttum in Rom sieht sich im 16. Jahrhundert einer fortwährenden Bedrohung seiner Macht gegenüber: einerseits die Reformation, andererseits der sogenannte Türkensturm
Im 16. Jahrhundert bedrängen die Osmanen in einer zweiten Welle der Expansion auch das Königreich Ungarn. 1521 erobert Sultan Süleyman I. die Stadt Belgrad. Streitigkeiten zwischen Teilen des ungarischen Adels und Österreich, das durch einen Erbvertrag in den Besitz der ungarischen Krone gelangt, nutzen die Osmanen aus: Sie sichern dem ungarischen Gegenkönig Zápolya Beistand zu und ziehen gegen den Österreicher Ferdinand I. ins Feld.
1528 nehmen die Osmanen Buda ein, einen Teil der heutigen ungarischen Hauptstadt. Später folgt ganz Budapest. Und ein Jahr später stehen die Türken vor Wien.
1529 belagert Süleyman I. die österreichische Hauptstadt. Die Elitetruppen der Janitscharen betont die zahlenmäßige Überlegenheit der Belagerer noch. Schwere Kanonen fehlen ihnen aber. Ferdinand I. ersucht das Heilige Römische Reich deutscher Nation um Unterstützung, bleibt aber weitgehend auf sich alleine gestellt. Der Einbruch des Winters sorgt dafür, dass die Belagerer im Oktober abziehen.
1683 liegt wieder ein osmanisches Heer vor den Toren Wiens, mehr als 150 Jahre später. Das osmanische Reich ist auf dem Höhepunkt seiner Macht angelangt. Ganz Südosteuropa ist unterworfen oder abhängig. Wien und Rom bezeichnen die muslimischen Herrscher als goldene Äpfel - der erste liegt scheinbar zum Greifen nahe. Die Stadt hat neben ihrem symbolischen Wert auch große militärische und wirtschaftliche Bedeutung. Diesmal hilft den Wienern nach einem Sommer in Belagerung ein Entsatzheer mehrerer europäischer Staaten.
Die zweite Niederlage kennzeichnet den langsamen Niedergang des osmanischen Reichs. Im 18. und 19. Jahrhundert wird es von europäischen Mächten und von Konkurrenten im Nahen Osten zurückgedrängt. Es findet in der 1929 gegründeten Republik Türkei seinen - laizistischen - Nachfolgestaat.
In Deutschland echauffierte man sich über den Papst erwartungsgemäß zuerst beim Redaktionsteam von "Muslim-markt", einem islamistischen Internet-Portal. Der Papst habe sich zum "Werkzeug des Kulturkampfes" gemacht, stand dort zu lesen. Und: Vernunft spiele eine große Rolle in der islamischen Theologie. Das ist absolut richtig - wurde vom Papst allerdings auch nicht in Frage gestellt.
"Wir werden Rom erobern"
Besonders einseitig werden die Zitate des Papstes in Internet-Foren debattiert, die dem Terrornetz al-Qaida nahe stehen. Dort legt kaum ein Leser gesteigerten Wert darauf, den Kontext zu kennen: Das bloße Gerücht, "der Hund aus dem Vatikan" habe "den Propheten beleidigt", reicht, um die übrigen Teilnehmer zu hasserfüllten Äußerungen anzustacheln.
Der Kern der Nachricht im Dschihadisten-Web lautet schon jetzt nur noch so: "Der Papst hat über den Propheten gelästert und gesagt, er bringe nur Schlechtes." Aus der historisch-theologischen Argumentation des Papstes, dem Ringen um die Klarstellung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den Religionen ist eine plumpe, wüste Beleidigung geworden.
Schon kann beobachtet werden, wie sich ein Missverständnis verbreitet - womöglich absichtsvoll. Radikale Internet-Nutzer schaukeln sich in Stimmung: "Wir werden Rom erobern", droht einer mit dem Namen "Abu Ahmad al-Schami". Die simple Analyse von "al-Mu'tazz bi-l-Islam" lautet: "Es ist ein Kreuzzug, es ist ein Kreuzzug, es ist ein Kreuzzug."
Im Karikaturen-Streit im Frühjahr hatte die Empörung von Islamisten in mehreren Ländern zu gewalttätigen Protesten geführt und zu einem wochenlangen Dänemark-Boykott. Sogar die Qaida-Führung rief zu Anschlägen auf. Ein pakistanischer Student aus Nordrhein-Westfalen versuchte, den "Welt"-Chefredakteuer anzugreifen, weil das Blatt einige der Spottbilder aus Dänemark nachgedruckt hatte. Auch die deutschen Kofferbomber sollen Berichten aus dem Libanon zufolge durch die Karikaturen radikalisiert worden sein.
Können die Benedikt-Zitate eine genauso große Wirkung entfalten? Noch ist das nicht abzusehen. Zu erwarten ist aber, dass Islamisten Öl ins Feuer zu gießen versuchen. Weil die komplexe, dichte Vorlesung des Papstes sehr leicht zu entstellen ist, werden es die Hetzer leichter haben als jene, die an sachlicher Auseinandersetzung interessiert sind.