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22.09.2006
 

Sicherheit beim G-8-Gipfel

Heiligendamm wird eingezäunt

Um jeglicher Randale vorzubeugen, wenn sich die mächtigsten Nationen der Welt in Heiligendamm versammeln, soll ein 13 Kilometer langer Zaun um den Ostseeort gelegt werden. Wer für die Sicherheit bezahlt, ist noch unklar.

Berlin - Mit dem Bau des 2,50 Meter hohen und im Boden einbetonierten Sperrwerks soll im Januar begonnen werden, teilte der für die Sicherheit des G-8-Gipfels zuständige Polizeidirektor Knut Abramowski am Donnerstagabend auf einer Einwohnerversammlung der 280-Seelen-Gemeinde mit. Während des Gipfels werden die Einwohner, Touristen und Hotel- und Gaststättenpersonal nur durch zwei Kontrollstellen in den Ort kommen. Zu den Kosten des Zaunes sagte Abramowski nichts.

Edel-Herberge Heiligendamm: 13 Kilometer Zaun für die Sicherheit
Thomas Grundner/FUNDUS

Edel-Herberge Heiligendamm: 13 Kilometer Zaun für die Sicherheit

Im Juli hatte US-Präsident George W. Bush während seines 36-Stunden-Besuchs in Mecklenburg-Vorpommern zwei Nächte in Heiligendamm verbracht. Die Landesregierung und die Bundesregierung haben sich bislang nicht geeinigt, wer die vom Schweriner Innenministerium auf 14,3 Millionen Euro bezifferten Sicherheitskosten für den Besuch übernimmt. Für den G-8-Gipfel hat das Land bislang zehn Millionen Euro im eigenen Etat eingeplant. Die Gesamtkosten für die Sicherheitsmaßnahmen werden intern auf ein Vielfaches geschätzt.

mgb/dpa

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