Rosenheim - Die Beamten durchsuchten am Vormittag 15 Gebäude. Dabei stießen sie auf große Mengen Waffen: 55 Kurz- und Langwaffen, darunter auch Maschinengewehre. Die Fahnder stellten zudem umfangreiches rechtsradikales Material wie Fahnen und Helme mit Hakenkreuzsymbolen sicher.
Gegen vier der sieben Festgenommenen lagen laut Polizei schon zuvor Haftbefehle wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie wegen Verstößen gegen das Waffengesetz vor. Sie stehen außerdem im Verdacht, freiverkäufliche Waffen zu scharfen umgebaut zu haben, sagte ein Polizeisprecher.
An den Durchsuchungsaktionen in Südbayern nahmen 370 Polizeibeamte teil, darunter auch Kräfte eines Sondereinsatzkommandos. Gegen die Beschuldigten laufen bereits seit Monaten Ermittlungen. Sie sind im Alter zwischen 24 und 26 Jahren.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler haben die Rechtsradikalen keine Anschläge geplant, sondern sich die Waffen als "Statussymbole" zum Angeben in der rechtsextremen Szene beschafft.
ler/dpa/AP
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