Berlin - "Die Positionierung der FDP zum Thema Energiepolitik sehen wir Julis mit Sorge", schreibt laut "Berliner Zeitung" der Vorsitzende der "Jungen Liberalen" (Julis), Johannes Vogel, in einem offenen Brief an FDP-Parteichef Guido Westerwelle.
Die jüngsten Äußerungen missachteten die Beschlüsse des letzten Bundesparteitags in Rostock. Es solle nicht der Eindruck entstehen, dass die Liberalen die heutige Atomtechnik für ewig als gangbare Alternative betrachteten, heißt es demnach in dem Brief. Die Partei habe vielmehr beschlossen, die Kernspaltungstechnik als Übergangstechnologie anzusehen.
Die Julis bemängeln demnach zudem, dass wegen der Äußerungen der FDP-Spitze die beschlossene Förderung der erneuerbaren Energie zu Lasten der fossilen Brennträger völlig außer Acht geraten sei.
hen/AP
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