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09.03.2007
 

Zärtliche Genossen

Münte und Ulla kuscheln sich zur Rente mit 67

So schön kann die Erhöhung des Rentenalters sein: Während der Abstimmung über die Rente mit 67 suchte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt im Bundestag Geborgenheit bei Arbeitsminister Müntefering. SPIEGEL ONLINE zeigt Zärtlichkeiten auf der Regierungsbank.

Hamburg - Die eine boxte unlängst die umstrittene Gesundheitsreform durch, der andere musste heute die Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre verteidigen. Wer für ungeliebte Projekte immerzu Prügel einstecken muss, ist froh, wenn es endlich vorbei ist.

Und da geteiltes Leid bekanntlich halbes Leid ist, taten sich heute im Bundestag Arbeitsminister und Vizekanzler Franz Müntefering und seine Kabinettskollegin, Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (beide SPD) zusammen, um sich ein wenig Mut für die kommenden Zeiten zuzusprechen. "Kopf hoch, es ist vorbei", scheint Ulla Schmidt dem Münte da zu flüstern. Der ist dankbar, nimmt seinerseits Ulla Schmidt zärtlich in den Arm. Der Ministerin gefällt es sichtlich.

phw

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