Sonntag, 22. November 2009

Politik



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24.06.2007
 

Randale in Rostock

Linksautonome und Rechtsradikale liefern sich Straßenschlacht

Am Rande eines Sommerfests ist es in Rostock zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und Rechtsradikalen gekommen. Rund 200 Polizisten versuchten die Randale zu stoppen - gerieten aber zwischen die Fronten. Mehrere Beamte wurden verletzt.

Rostock - Die Krawalle entzündeten sich, als die Linksautonomen ein Lokal der rechten Szene überfallen wollten. Wie die Polizei berichtete, hatten sich die Autonomen und rund 20 Personen aus der rechten Szene am Rande eines Stadtfestes gegenseitig mit Steinen, Feuerwerkskörpern und Flaschen beworfen. Als Polizeibeamte einschreiten wollten, gerieten sie zwischen die Fronten. 14 Ordnungskräfte zogen sich dabei Platzwunden und andere leichte Verletzungen zu. Ein Polizeifahrzeug wurde beschädigt.

Insgesamt waren rund 200 Polizisten im Einsatz. Sie forderten die Täter mehrfach auf, den Platz zu verlassen. Zum Teil setzten sie Schlagstöcke ein. 40 Menschen wurden in Gewahrsam genommen. Zu den Personen gehören auch zwei Angehörige der rechten Szene, die plötzlich auf die gegnerische Gruppierung zugerannt waren.

Gegen sie wird wegen schweren Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Bereits in der Nacht zum Freitag hatten rund 50 Täter den rechten Szeneladen überfallen und dabei zwei Polizisten verletzt.

mik/ddp/dpa

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