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11.07.2007
 

Umfrage

Mehrheit gegen Schäubles Anti-Terror-Pläne

Innenminister Schäuble stößt mit seinen jüngsten Überlegungen im Kampf gegen den Terror bei den Deutschen auf Ablehnung. Einer Umfrage zufolge gehen zwei Dritteln der Bevölkerung ein Handy- und Internetverbot sowie die gezielte Tötung von Terrorverdächtigen zu weit.

Berlin - 63 Prozent lehnen die von Wolfgang Schäuble ins Gespräch gebrachten Maßnahmen ab. Das ergab eine heute veröffentlichte Forsa-Umfrage für n-tv. 32 Prozent der Befragten meinen dagegen, derartige Pläne seien angemessen.

Wie die Umfrage weiter ergab, sind 41 Prozent der Meinung, Schäuble mache als Innenminister derzeit keine gute Arbeit, 36 Prozent äußerten sich hingegen positiv. Trotz der Kritik wird die Kompetenz für die Innen- und Sicherheitspolitik eher der Union zugeschrieben. 37 Prozent sind laut Umfrage der Meinung, dass CDU/CSU für die Innen- und Sicherheitspolitik die besseren und wirkungsvolleren Konzepte haben. 25 Prozent meinen, die SPD habe die besseren Konzepte.

Das Verhältnis von Sicherheit und Bürgerrechten beurteilen 46 Prozent der Bürger als gerade richtig. 25 Prozent sind der Ansicht, die Bürgerrechte seien bereits zu sehr eingeschränkt und genau so viele meinen, die Sicherheit in Deutschland komme immer noch zu kurz.

ler/dpa

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