
Adem Y., 28, wird im November 1979 im anatolischen Bayburt geboren. 1993 kommt er mit seinen Eltern nach Deutschland. Die Familie zieht in die hessische Kleinstadt Langen im Kreis Offenbach. Bis zuletzt lebt Y. dort mit seinen Eltern in ein vierstöckiges Mietshaus mit acht weiteren Parteien. Y. hat zwei jüngere Schwestern und einen Bruder.
Laut "Frankfurter Rundschau" besucht der junge Mann gelegentlich den islamischen Gebetsraum des Moscheevereins Ulmucamii am Langener Bahnhof, in der jüngeren Vergangenheit wird er dort aber nicht mehr gesehen. In der "Frankfurter Neuen Presse" heißt es, Y. habe sich von der Moschee abgewendet, als er sich einen Vollbart habe wachsen lassen. Nachbarn erzählen, Y. habe stets einen langen weißen Kaftan getragen. Auch er soll Kontakte zum islamistischen Milieu Baden-Württembergs pflegen.
Nach der Schule arbeitet Y. zeitweise bei der Bahn, laut "Bild"-Zeitung als Fahrkartenkontrolleur, zuletzt ist er offenbar Hartz-IV-Empfänger. Die Langener Verwaltung setzt ihn laut "Frankfurter Allgemeiner Zeitung" im Sommer auf eine Sperrliste, weil er drei Monate nicht erreichbar ist.
Im Jahr 2006 reist auch Y. nach Pakistan und lernt in einem Ausbildungslager für Terroristen den Umgang mit Waffen und Sprengstoff.
phw
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