Karlsruhe - ARD, ZDF und Deutschlandradio hatten in Karlsruhe gegen die letzte Festlegung der Rundfunkgebühr geklagt. Nach Ansicht der öffentlich-rechtlichen Sender fiel die letzte Erhöhung zu gering aus, weil die Bundesländer in unzulässiger Weise Einfluss genommen hätten. Das Verfahren habe damit die Rundfunkfreiheit verletzt.
Die klagenden Anstalten wandten sich gegen die Entscheidung der Ministerpräsidenten, die Rundfunkgebühr nicht wie von der unabhängigen Gebührenkommission KEF vorgeschlagen um 1,09 Euro, sondern nur um 88 Cent auf 17,03 Euro pro Anschluss und Monat zu erhöhen. Diese zum 1. April 2005 festgesetzte Gebühr gilt bis Ende 2008. Die Länder waren damit erstmalig vom KEF-Votum abgewichen.
Wie die Karlsruher Richter weiter urteilten, können die Sender in der nächsten Periode der Gebührenfestsetzung sogar einen Ausgleich für entgangene Einnahmen verlangen, sollten diese für Investitionen notwendig sein, urteilten die Richter.
Zwar könnten künftig auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei der Festsetzung berücksichtigt werden, hieß es. Allerdings darf dies nur die KEF, hieß es weiter im Urteil.
ler/ddp/AFP
Auf anderen Social Networks posten:
...als eine Präambel beim 5. Rundfunkgebührenstaatsvertrag vorangestellt wurde: "Der sächsische Landtag geht unter Beachtung der Entwicklung auf dem Gebiet des Rundfunks und der Medien davon aus, das das nachstehende [...] mehr...
Wenigstens einmal haben ARD und ZDF eine Niederlage vor dem EugH erlitten. Sie müssen zukünftig ihre Aufträge öffentlich ausschreiben. Vielleicht sinken ja jetzt die Gebühren??? [...] mehr...
Hallo, genau meine Meinung ! Kann sich nicht jeder Bürger da informieren wo er es für richtig hält? Warum müssen für ARD/ZDF und den ganzen Schwanz der noch dahinten rangehängt ist Gebühren bezahlt werden? Ich möchte nicht [...] mehr...
Oh gott, mir ist schlecht. Das ist ja das selbe wie vor 60 jahren. Naja, jetzt weiss ich wieder, warum ich weder von den dt. politikern noch der presse irgendwas ausser selbstbeweiräucherung erwarte. mehr...
Übrigens: Der Artikel heißt nun nicht mehr irgendwas mit "Politik und PR", sondern... "Bezahlte Propaganda - Politiker inszenieren ihr Image. " [...] mehr...
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Politik | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Deutschland | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH