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20.09.2007
 

Terror-Prävention

Zypries will Flugzeug-Abschuss in bestimmten Fällen ermöglichen

Neuer Zypries-Vorstoß: Zur Abwehr eines Terrorangriffs aus der Luft will die Justizministerin den Abschuss unbemannter oder nur mit Terroristen besetzter Flugzeuge erlauben.

Hannover - Die SPD sei sich mit der Union über die Klarstellung einig, "dass die Bundeswehr bei der Abwehr besonders schwerer Unglücksfälle mit militärischen Mitteln Amtshilfe leisten kann, wenn die Polizei über diese Mittel nicht verfügt", sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) der in Hannover erscheinenden "Neuen Presse" laut einem Vorabbericht. "Das betrifft zum Beispiel den Abschuss eines unbemannten oder nur mit Terroristen bemannten Flugzeuges", erläuterte sie.

Zypries: "Glasklare Position"
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AFP

Zypries: "Glasklare Position"

Die verfassungsrechtliche Lage sei nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Luftsicherheitsgesetz eindeutig: "Es ist verboten, Leben gegen Leben abzuwägen", sagte die Justizministerin. Die SPD habe eine "glasklare Position" zum Einsatz der Bundeswehr im Innern: "Die Bundeswehr ist keine Hilfspolizei und soll es auch nicht werden."

Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) hatte den Abschuss entführter Passagiermaschinen gefordert, wenn von diesen eine Terrorgefahr ausgeht. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe (SPD), plädierte nun für ein Ende der "überflüssigen Debatte". Bei den betroffenen Soldaten sei eine erhebliche Verunsicherung eingetreten, sagte Robbe im ARD-"Morgenmagazin". Es müsse nun eine ganz klare Ansage an diese geben, um einen Loyalitätsverlust zu verhindern, sowie eine Klarstellung der Rechtslage, betonte er.

Das Bundesverfassungsgericht habe erklärt, dass das damals beschlossene Luftsicherheitsgesetz nicht der Verfassung entspreche, sagte Robbe. Das Szenario, dass ein vollbesetztes Flugzeug abgeschossen werde, sei vom Gericht verboten worden. Jetzt werde so getan, als ob dieses Szenario darstellbar und mit der Verfassung vereinbar sei, kritisierte er. Die entstandenen Irritationen müssten im Interesse der Soldaten möglichst schnell aufhören, forderte Robbe.

asc/AP/ddp

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06.07.2010 von kaira1000: Da hab eich auch en Problem

Wie erklärt man den Wirtshafsopfern, das ihr recht auf Arbeit nicht Gewährleistet wird?Laut verfassung haben sie dieses ,das ist ein Verfassungsbruch den Menschen keine arbeit zu stekllen un die Ramenbedinungen hierzu zu schaffen! mehr...

29.06.2010 von Münchner:

Es geht alles so schnell in der Politik. mehr...

05.04.2009 von AlexWorX: peng

hm, bis jetzt hat noch kein flugzeug ein haus zum einstürzen gebracht. selbst wenn man dem mensch eine summe geld zuweist und dann den schaden gegenrechnet, bleibt es eine opferung von zivilisten... ich denke niemand würde 2 [...] mehr...

18.10.2007 von sülzer:

Ich kenne nicht den genauen Wortlaut des Urteils, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die 'Objektifizierung' der Aufhänger des Urteils war. Vielmehr ist das Antasten der Menschenwürde schon gegeben, wenn der Staat über das [...] mehr...

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Wer sollte denn sonst zuständig sein? Etwa die Politiker a la Schäuble und Jung, die das GG aushöhlen, brechen und zum Verfassungsbruch aufrufen? Ein Verfassungsminister, der gezieltes Töten von Gefährdern legitimieren lassen [...] mehr...

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