Mittwoch, 10. Februar 2010

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Rechtsextremismus

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27.09.2007
 

Betriebe gegen NPD

Arbeitnehmer bekommen für Demo gegen Rechtsextremisums frei

Rund 2000 Beschäftigte von 20 Firmen aus dem Südharz haben in Bad Lauterberg gegen Rechtsextremismus demonstriert. Die Unternehmen hatten ihren Angestellten für den Protest extra frei gegeben.

Bad Lauterberg - Im Südharz haben heute rund 2000 Menschen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit demonstriert. Damit hätten erstmals in der Bundesrepublik Beschäftigte während der Arbeitszeit gegen Rechts demonstriert, hieß es von der IG Metall. Arbeitgeber von rund 20 Betrieben hatten ihren Mitarbeitern nach Gewerkschaftsangaben für die Teilnahme an der Kundgebung in Bad Lauterberg freigegeben.

"Das ist ein Zeichen gelebter Demokratie", sagte der niedersächsische IG Metall- Bezirksleiter Hartmut Meine. Im Südharz sei kein Platz für Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit oder Rassismus. Wegen zunehmender rechtsextremer Gewalttaten in der südlichen Harzregion hatten IG Metall und ein Bürgerbündnis die Veranstaltung initiiert.

Die NPD habe den Ort und den Südharz zu ihrem "Aufmarschgebiet" erklärt, sagte ein DGB-Sprecher während der Kundgebung. Die Partei wolle vor allem Schüler und Hartz-IV-Empfänger für sich gewinnen. Dass sie dabei erfolgreich sei, zeige sich daran, dass die NPD mit einem Vertreter im Bad Lauterberger Stadtrat vertreten sei. Im benachbarten Osterode hatten der Bürgermeister und der Landrat des Kreises bereits im Mai ein Aktionsprogramm gegen Rechtsextremismus beschlossen.

phw/dpa/AP

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