Hamburg - FDP-Chef Guido Westerwelle sieht auf Bundesebene anders als bei den Landtagswahlen in Hessen und Hamburg "keine Notwendigkeit für Ausschlussklauseln - außer gegenüber Links- und Rechtsaußen". Das erklärte der Vorsitzender Liberalen in einem SPIEGEL-Interview. In beiden Bundesländern hatte die FDP ausschließlich auf eine Koalition mit der CDU gesetzt.
Westerwelle: Kurswechsel der Liberalen
Zugleich betonte der FDP-Chef, er habe sich nie vorstellen können, dass der SPD-Vorsitzende Kurt Beck, der in Rheinland-Pfalz zwölf Jahre mit der FDP gemeinsam regiert habe, "die SPD derart rasant nach links" führe. Vielmehr habe er gedacht, Außenminister Frank-Walter Steinmeier sei "eher der Wankelmütige, ganz wie sein Lehrherr Gerhard Schröder". Doch da müsse er "Abbitte leisten: Mea culpa, Herr Steinmeier".
Lesen Sie mehr im neuen SPIEGEL.
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH