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20.03.2008
 

Berlin

Mann zündet sich bei Mahnwache für Tibet an

Verstörender Zwischenfall in Berlin: Bei einer Solidaritätskundgebung für Tibet hat sich ein Mann in der Nähe der chinesischen Botschaft angezündet. Passanten löschten die Kleidung des 26-Jährigen rechtzeitig, er trug leichte Verletzungen davon.

Berlin - Der Mann übergoss sich Polizeiangaben zufolge während der Kundgebung mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sich an. Mehrere Teilnehmer der Kundgebung hätten die brennende Kleidung des Mannes sofort gelöscht.

Die Polizei nahm den 26-Jährigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz vorläufig fest. Das Mitbringen von brennbaren Flüssigkeiten sei illegal, hieß es.

Der Polizei zufolge hatten sich am Donnerstagmittag rund hundert Demonstranten unter dem Motto "Mahnwache für Tibet" auf einer Brücke im Berliner Stadtteil Mitte versammelt. Drei Kundgebungsteilnehmer versuchten demnach vergeblich, dem chinesischen Botschafter eine Petition zu überreichen.

ffr/AFP/dpa

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