Hamburg - Angela Merkel im Allzeithoch: Die Kanzlerin erzielt bei den Deutschen in praktisch allen Bereichen überragende persönliche Werte. Bei einer Direktwahl zum Amt des Bundeskanzlers würde Merkel einen Kantersieg landen - völlig unabhängig vom Gegenkandidaten.
Merkel (bei der Fußball-EM): Garantin für Wahlerfolg
Mit der Arbeit der Kanzlerin zeigten sich laut der Umfrage mehr als zwei Drittel der Bürger zufrieden: 69 Prozent beurteilen ihre Arbeit als gut. Die Bundesregierung selbst schneidet weniger positiv ab; deren Arbeit wird nur von 36 Prozent als gut gewertet. Die CDU kommt auf 34 Prozent.
Seit ihrem Amtsantritt hat sich das Bild der Bürger von Angela Merkel deutlich gewandelt. Fast die Hälfte - 49 Prozent - meinen der Umfrage zufolge, dass sich Merkel seit dem Herbst 2005 positiv verändert habe. Dass sie sich zu ihrem Nachteil entwickelt habe, glauben nur 12 Prozent. In Ostdeutschland bekommt Merkel die vergleichsweise schlechtesten Ergebnisse: Hier sehen nur 39 Prozent eine positive Entwicklung, 19 Prozent dagegen eine negative.
Mit Merkels Auftreten im Ausland sind 85 Prozent der Deutschen zufrieden. Selbst 72 Prozent der Anhänger der Linken sagen, dass die Kanzlerin Deutschland in der Welt gut vertrete. 82 Prozent der Bundesbürger halten sie für kompetent, jeweils 76 Prozent für machtbewusst und stark, 72 Prozent empfinden Merkel als sympathisch und 69 Prozent als glaubwürdig.
Allerdings glauben lediglich 34 Prozent, dass Angela Merkel die Probleme in Deutschland lösen kann. Auch Merkels Führungsstärke scheint dem Urteil der Bürger zufolge ausbaufähig. Zwar glauben 64 Prozent, dass die Kanzlerin gut führen könne - zugleich wünschen sich laut der Erhebung aber 69 Prozent, dass sie angesichts der ungelösten Konflikte innerhalb der Regierung und der Union öfter als bisher ein Machtwort sprechen sollte. Am stärksten ist dieser Wunsch in der CSU verbreitet, unter deren Anhängern erhoffen sich 76 Prozent einen härteren Kurs der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden.
Merkel klar vor Steinmeier
Bei allen Punkten ihres Persönlichkeitsprofils liegt Merkel weit vor ihrem möglichen SPD-Herausforderer und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier - bei Machtbewusstsein, Stärke und Kompetenz um gerundet 60 Prozentpunkte (Steinmeier: jeweils um die 20 Prozent), bei der Nähe zu den kleinen Leuten und der Problemlösungskompetenz immer noch um 20 Prozentpunkte (Steinmeier zwischen fünf und zehn Prozent).
Diese Ergebnisse fügen sich ins Bild eines "Stern"-Umfragezeugnisses für das Bundeskabinett vor einer Woche (siehe Fotostrecke). Die Kanzlerin ist demnach deutlich beliebter als ihre Regierungsmannschaft, nur drei Minister haben Zustimmungswerte über 50 Prozent, darunter Steinmeier.
Union und FDP haben in der wöchentlichen "Stern"-Umfrage inzwischen einen deutlichen Vorsprung vor dem linken Lager aus SPD, Grünen und Linkspartei. CDU und CSU liegen unverändert bei 36 Prozent, die FDP fiel um einen Punkt auf 13 Prozent. Die SPD steht bei 22 Prozent, die Grünen bei 10 Prozent die Linkspartei sank um einen Punkt auf 13 Prozent.
Damit hat das schwarz-gelbe Lager nun zusammen 49 Prozent - vier Punkte mehr als SPD, Grüne und Linkspartei. Es ist der größte Vorsprung für Union und FDP, den Forsa in diesem Jahr ermittelt hat.
Für andere würden sich derzeit sechs Prozent der Wähler entscheiden (plus eins).
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Diese Aussage scheint irgenwie zeitlos richtig zu sein. mehr...
Die Frage ist oben schon ausreichend beantwortet. Viele Menschen sind sehr unzufrieden. Das tägliche Leben hat sich für viele unter dieser Regierung erheblich verschlechtert. Die Frage, die ich mir stelle, ist, welche [...] mehr...
Besser hätte es die Linkspartei nicht ausdrücken können.:-)) mehr...
Ganz schlecht! Was sehe ich als Bürger? Erheblich weniger Geld, erheblich weniger Rente durch hohe Besteuerung (meine Rente und Zusatzrente hatte ich schon zu aktiven Zeiten versteuert.Viel zu hohe Preise bei den früheren [...] mehr...
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