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Schreiber-Spende Kiep bestreitet Schäubles Version

Berlin - Walther Leisler Kiep, CDU-Schatzmeister von 1971 bis 1992, bestreitet, die heftig kritisierte 100.000-Mark-Spende im September 1995 erhalten und im Dezember 1995 auf ein Konto bei der Frankfurter Privatbank Hauck und Sohn eingezahlt zu haben. Das berichtete CDU-Chef Wolfgang Schäuble.

Er habe die 100.000 Mark von dem Waffenhändler Karlheinz Schreiber an Brigitte Baumeister weitergeleitet, die von 1992 bis 1998 CDU-Schatzmeisterin war, sagte Schäuble. Diese habe erläutert, die Schreiber-Spende zunächst in ihrem Tresor verwahrt zu haben. Später hat sie sich laut Schäuble dann an ihren Vorgänger Walther Leisler Kiep gewandt und diesen um Rat gefragt. Kiep habe gesagt, er regele das schon. Der habe diesen Betrag dann als "sonstige Einnahme" verbucht. Wie Schäuble weiter sagte, habe Kiep nun erklärt, sich an diesen Vorgang nicht erinnern zu können.

Nach den Untersuchungen der Wirtschaftsprüfer sei die Spende am 18. Dezember 1995 auf das Konto 59955/06 bei der Frankfurter Bank von Kiep eingezahlt worden. Kiep habe diesen Vorgang jetzt bestritten, sagte Schäuble.

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