Hamburg - Der neue Schützenpanzer "Puma" wird nach einer internen Prognose des Verteidigungsministeriums teurer als ursprünglich vorgesehen. Knapp drei Milliarden Euro hatte der Bundestagshaushaltsausschuss vor einem Jahr für den Kauf von 410 "Puma" bewilligt.
"Puma"-Panzer: Mehr als 500 Millionen Euro Zusatzkosten
Die Nachbesserungsliste umfasst 19 Posten. So wurde bemerkt, dass der Panzer eine "Schnellbergekupplung" - gemeinhin Abschlepphaken genannt - benötige, um andere Fahrzeuge notfalls aus dem Graben ziehen zu können.
Zusätzliche Kosten verursacht auch eine Antenne für GPS-Navigation und der Einbau eines Startgeräts für Panzerabwehrraketen. Ebenso muss eine "Montagevorrichtung für die Anbringung der Schutzmodule" gesondert bezahlt werden. Diese Panzerplatten soll die "Puma"-Besatzung, wie von jeher geplant, erst im Einsatzgebiet anschrauben. Mit vollem Schutz wäre der Panzer zu schwer für den Transporter Airbus A400M.
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