
Linkspartei-Chef Lafontaine: Auf dem Weg zur Alleinherrschaft?
Allerdings fürchten vor allem ostdeutsche Linkspolitiker eine Alleinherrschaft Lafontaines. Diskutiert wird deshalb eine Satzungsänderung, um erneut eine Doppelspitze zu installieren. Dabei könnte Lafontaine eine Frau aus dem Osten zur Seite gestellt werden.
Ein anderes Szenario sieht für 2010 einen Generationswechsel vor, in dessen Zuge der heutige Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch auf den Spitzenposten rücken könnte. Lafontaine selbst will offiziell erst nach der Bundestagswahl entscheiden, ob er erneut für den Vorsitz kandidiert. Spitzenfunktionäre gehen aber schon jetzt fest davon aus.
In der Vergangenheit hat der 65-Jährige mehrfach angedeutet, seine Arbeit als Vorsitzender der Linken fortsetzen zu wollen. Er werde "weiter mitmischen", solange er gesund sei, sagte Lafontaine im vergangenen Mai. Im kommenden Jahr wird der frühere SPD-Chef auch als Spitzenkandidat der Linken bei der Landtagswahl im Saarland antreten.
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