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Super-Wahljahr SPD-Chef setzt auf Steinmeier-Münte-Effekt

In Umfragen stehen die Sozialdemokraten weiter schlecht da. Aber Parteichef Müntefering gibt sich zuversichtlich und rechnet mit einem Aufwärtstrend - bedingt durch seine Zusammenarbeit mit Kanzlerkandidat Steinmeier. Dieser Effekt werde noch kommen, "und dann gewaltig", sagte Müntefering.

München - Es wird ein Marathon, 16 Wahlen stehen im kommenden Jahr an, und SPD-Chef Franz Müntefering hat große Ziele - auch wenn seine Partei weiter in Umfragen schwächelt: Er wolle "16 Wahlen gewinnen", sagte Müntefering der Zeitschrift "Bunte".

SPD-Chef Müntefering: "Wir sind das Original"
DDP

SPD-Chef Müntefering: "Wir sind das Original"

Er wolle zudem helfen, den SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier ins Kanzleramt zu bringen. "Denn immer, wenn wir dort saßen, ist gute Politik herausgekommen", sagte der 68-Jährige. Der Münte- und Steinmeier-Effekt werde noch kommen - "und dann gewaltig", zeigte sich der SPD-Chef sicher.

Die Zeit sei reif für soziale und demokratische Ideen wie vielleicht nie zuvor, sagte Müntefering weiter. Zwar gäben sich auch andere sozialdemokratisch. "Aber wir sind das Original. Das wissen die Menschen", hob der SPD-Vorsitzende hervor.

2009 finden Wahlen zum Bundestag und zum Europaparlament, fünf Landtags- und acht Kommunalwahlen statt. Zudem wird der Bundespräsident gewählt, der nicht direkt vom Volk, sondern von der Bundesversammlung bestimmt wird.

hen/ddp

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