• Drucken
  • Senden
  • Feedback
21.03.2009
 

Gesetzentwurf

Schärfere Überwachung der Geheimdienste geplant

Die deutschen Geheimdienste müssen sich auf schärfere Kontrollen einstellen. Die FDP will nach SPIEGEL-Informationen einen Gesetzesentwurf von Union und SPD unterstützen, der die Kompetenzen der parlamentarischen Aufseher stärkt.

Auf eine schärfere Kontrolle müssen sich die deutschen Geheimdienste einstellen. Die FDP wolle einen Gesetzentwurf von Union und SPD unterstützen, der die Kompetenzen des geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollgremiums stärkt und die Informationspflicht der Regierung betont, teilte Innenexperte Max Stadler mit. Gemeinsam mit den Regierungsfraktionen wolle man den Entwurf noch in dieser Woche einbringen.

Zuletzt hatte es zwischen Regierung und Kontrollgremium immer wieder Konflikte um die Herausgabe heikler Akten gegeben. Künftig soll das Gremium erstmals auch nachrichtendienstliche Vorgänge prüfen dürfen, in die Bundes- oder Zollkriminalamt eingebunden sind. Hinweisgeber aus den Diensten, die auf Missstände aufmerksam machen wollen, sollen sich künftig direkt an das Gremium und nicht erst an die eigenen Vorgesetzten wenden dürfen.

Auch die Transparenz nach außen soll erhöht werden: So darf das Geheimgremium künftig öffentliche Stellungnahmen zu Sachverhalten geben. Der von Union, SPD und FDP getragene Entwurf soll schon an diesem Freitag ins Parlament kommen und könnte noch im Mai verabschiedet werden.

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Politik
alles aus der Rubrik Deutschland

© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH









TOP



TOP