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Kommunalwahl-Sonntag Grüne triumphieren, CDU muss kämpfen

9. Teil: Weitere Kommunalwahlergebnisse in anderen Ländern

Bei der Oberbürgermeisterwahl im hessischen Wetzlar liegt Amtsinhaber Wolfram Dette (FDP) nach Auszählung von 27 von 42 Stimmbezirken deutlich vorn. Nach diesem Zwischenergebnis kommt der 57 Jahre alte Dette auf 66,6 Prozent der Stimmen, wie die Stadt am Sonntag auf ihrer Internet-Seite mitteilte. Auf seinen SPD-Herausforderer Manfred Wagner entfielen zum selben Zeitpunkt 33,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung in der 52.000-Einwohner-Stadt lag bei 38,9 Prozent. Dette ist seit 1997 Chef im Wetzlarer Rathaus. Er war als Favorit ins Rennen gegangen.

Im benachbarten Gießen zeichnet sich nach Auszählung von 31 von 66 Wahlbezirken ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen CDU-Amtsinhaber Heinz-Peter Haumann und SPD-Herausforderin Dietlind Grabe-Bolz ab. Auf den 50-Jährigen, der seit 2003 Oberbürgermeister ist, entfielen 47,2 Prozent der Stimmen, wie die Stadt am Sonntag auf ihrer Internet-Seite mitteilte. Für die 51 Jahre alte Pädagogin stimmten zunächst 52,8 Prozent. Die Wahlbeteiligung in der mittelhessischen Universitätsstadt lag bei 37,4 Prozent.

Nach mehr als 60 Jahren verlor die SPD den Posten des Oberbürgermeisters im schleswig-holsteinischen Neumünster. Der langjährige Amtsinhaber Hartmut Unterlehberg trat nicht erneut an, der SPD-Kandidat Günter Humpe-Waßmuth erhielt nach dem vorläufigen Endergebnis 40,3 Prozent. Der parteilose Kandidat Olaf Tauras, der von CDU, FDP und Grünen unterstützt wurde, kam auf 59,7 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 40 Prozent.

hen/ore/dpa/AP

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insgesamt 87 Beiträge
Al Dente 07.06.2009
Das Ergebnis der Grünen freut mich ungemein. So sollten auch die Ergebnisse bei der BTW aussehen, dann geht's mit Deutschland aufwärts :)
Zitat von sysopDie Kommunalwahlen in sieben Bundesländern brachten einige überraschende Ergebnisse - wie beurteilen Sie sie?
Das Ergebnis der Grünen freut mich ungemein. So sollten auch die Ergebnisse bei der BTW aussehen, dann geht's mit Deutschland aufwärts :)
AntiTaliban 07.06.2009
Stuttgart überrascht überhaupt nicht. Das von CDU, SPD, FDP, Banken und Baulobby am Bürger vorbei ausgekungelte Projekt Stuttgart 21 ist abgelehnt worden. Wären die Grünen etwas bürgerlicher und etwas weniger ideologisch, [...]
Zitat von sysopDie Kommunalwahlen in sieben Bundesländern brachten einige überraschende Ergebnisse - wie beurteilen Sie sie?
Stuttgart überrascht überhaupt nicht. Das von CDU, SPD, FDP, Banken und Baulobby am Bürger vorbei ausgekungelte Projekt Stuttgart 21 ist abgelehnt worden. Wären die Grünen etwas bürgerlicher und etwas weniger ideologisch, hätten sie durch ihren Kampf gegen Stuttgart 21 locker 50% eingefahren. Bürgermeister Schuster sollte zurücktreten.
austromir 07.06.2009
In Stuttgart ging es um das Projekt Stuttgart 21. Da es keine Volksabstimmung gab, hat man die Kommunalwahl zur Stimmabgabe genutzt. Profitiert haben davon die Grünen und das Projekt Stuttgart 21. Jetzt ist klar, dass es keine [...]
Zitat von sysopDie Kommunalwahlen in sieben Bundesländern brachten einige überraschende Ergebnisse - wie beurteilen Sie sie?
In Stuttgart ging es um das Projekt Stuttgart 21. Da es keine Volksabstimmung gab, hat man die Kommunalwahl zur Stimmabgabe genutzt. Profitiert haben davon die Grünen und das Projekt Stuttgart 21. Jetzt ist klar, dass es keine Mehrheit gegen das Projekt gibt. Nebeneffekt des Ergebnisses ist die steigende Begeisterung der Grünen für Fundamentalopposition. Man kehrt zum altbewährten Konzept zurück: wer dagegen ist, sammelt auch die Protestwähler ein.
Andree Barthel 07.06.2009
Enttäuschend ist erst einmal, dass es keine Hochrechnungen für die ostdeutschen Großstädte Leipzig und Dresden gibt. Da hat der MDR geschlafen. Dass so etwas geht, zeigt der SWR.
Enttäuschend ist erst einmal, dass es keine Hochrechnungen für die ostdeutschen Großstädte Leipzig und Dresden gibt. Da hat der MDR geschlafen. Dass so etwas geht, zeigt der SWR.
Fackus 07.06.2009
fein - vielleicht versackt der Bahnhof-21 - Schwachsinn ja dann endlich im Untergrund. Da werden sich die Herrschaften Baulöwen vor Schreck in den Allerwertesten beissen. Die 3 Milliarden sollen mal lieber bundesweit in die [...]
fein - vielleicht versackt der Bahnhof-21 - Schwachsinn ja dann endlich im Untergrund. Da werden sich die Herrschaften Baulöwen vor Schreck in den Allerwertesten beissen. Die 3 Milliarden sollen mal lieber bundesweit in die Bahninfrastruktur gesteckt werden als in so ein Glamourprojekt. Auch wenn man eigentlich nicht grün ist - das ist es wert - zumindest in Stuttgart.
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