Berlin - 91 Prozent der Bürger in Deutschland begrüßen die Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Verbreitung von Kinderpornografie. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Familienministerium in Auftrag gegeben hat. 1832 Personen wurden interviewt - und damit seien die "Ergebnisse repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren", heißt es in einer Mitteilung aus Ursula von der Leyens Behörde.

Familienministerin von der Leyen (CDU) mit dem Stopp-Hinweis, der vor gesperrten Internet-Sites warnen soll
Starke Internet-Nutzer für Sperren
Kritiker halten die Sperre für leicht umgehbar und daher für wenig wirksam. In einer Internet-Petition sammelten die Gegner Unterschriften gegen die Maßnahme, weil sie diese zudem als Einschränkung der Grundrechte auf Informationsfreiheit ansehen.
Um die Zweifel aus dem Weg zu räumen, die angesichts des Protests gegen das Gesetz auch in der Großen Koalition aufgekommen sind, wartet Ministerin von der Leyen nun unerwartet mit den Ergebnisse der Studie auf. In der Umfrage hat das Institut für Demoskopie Allensbach ermittelt, dass auch unter den "starken Internet-Nutzern" 89 Prozent das Vorhaben begrüßten.
Eine "Freiheit ohne Verantwortung" könne es im Internet nicht geben, sagte von der Leyen zu den Ergebnissen. Das befürworte auch die "große Mehrheit der Menschen", die das Internet täglich nutzten.
Nur 29 Prozent halten Gesetz für wirkungsvoll
Die kleine Gruppe von sechs Prozent der Gesamtbevölkerung, die sich gegen die Sperren ausspricht, rekrutiere sich vornehmlich aus "besonders intensiven Internet-Nutzern", heißt es in der Studie. Zu diesen Menschen gehört, wer das Internet täglich mehrmals nutze. Im Durchschnitt der Bevölkerung gehöre nur etwa jeder Dritte dazu.
Die Meinungsforscher halten in ihrer Umfrage allerdings auch fest, dass nur 29 Prozent der Befragten das neue Gesetz für wirkungsvoll halten. Wer hartnäckig sucht, der sei durch die Sperren nicht aufzuhalten - davon sind immerhin 62 Prozent überzeugt. Dennoch erhofft sich laut Studie eine große Mehrheit von 81 Prozent eine abschreckende Wirkung durch die neue Regelung.
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Zumal Frau Moore nicht ganz unschuldig ist an der Situation, da sie als Elternteil zumindest sicherstellen muss, dass sich ihre minderjährige Tochter nicht anzieht wie ein Party-Luder. BTW: Einen "Krieg" gegen [...] mehr...
USA ist mal wieder einen Schritt weiter : http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,647589,00.html Die Prominente Demi Moore wirft einem Schmieren-Blogger vor, durch die Veröffentlichung eines Bildes ihrer Tochter (15 [...] mehr...
Na gut - ich weiß jetzt nicht warum sich niemand mehr äussert, daher nochmal zurück zum Thema, wobei meine Antwort sich auf die vorherig zitierte Frage bezog: KiPo ist verboten seit Jahr "xy" - gut. Das Internet ist [...] mehr...
Ich hoffe nicht, denn sonst ist es nicht weit, daß man fürs Erschießen virtueller NPCs in Computer-Spielen unter Mordanklage gestellt wird - es sei denn es ist ein Kriegsspiel und fällt unters Kriegsrecht ;) Leider fällt [...] mehr...
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