Frankfurt/Main - Der damalige hessische CDU-Generalsekretär Manfred Kanther hat nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) selbst Zahlungsanweisungen aus dem Vermögen seiner Partei in der Schweiz ausgestellt. Dies sei "in Einzelfällen" Mitte der achtziger Jahre geschehen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf einen Bericht des ehemaligen CDU-Finanzberaters Horst Weyrauch an den hessischen CDU-Vorstand.
Weyrauch, der die Konten in der Schweiz und später auch in Liechtenstein als Treuhänder geführt hatte, widerspricht damit nach Darstellung der FAZ früheren Aussagen von Kanther. Der ehemalige Bundesinnenminister habe am 14. Januar auf einer Pressekonferenz in Hofheim am Taunus gesagt, er habe zwar dem Transfer von Geldern zugestimmt, sich danach aber nicht mehr darum gekümmert.
Die hessische CDU will über den Inhalt des Weyrauch-Berichtes am Dienstag in Wiesbaden die Öffentlichkeit informieren.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Politik | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Deutschland | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2000
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH