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07.07.2009
 

Autokauf

Abwrackprämie droht Engpass noch vor der Wahl

Die Nachfrage ist riesig, das Geld geht zur Neige: Nur noch 300.000 Autos sollen verschrottet werden können - dann ist die Fördersumme für die Abwrackprämie laut einem Zeitungsbericht aufgebraucht. Die SPD schlägt daher eine Verlängerung vor.

Berlin - Der Topf für die Abwrackprämie wird nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wahrscheinlich schon vor der Bundestagswahl am 27. September 2009 ausgeschöpft sein. Wie die Zeitung unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) schreibt, reicht das Geld nur noch für rund 300.000 Fahrzeugkäufe. Grund ist die weiterhin hohe Nachfrage nach der Prämie.

Autohändler in Berlin: Hohe Nachfrage nach der Abwrackprämie
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DDP

Autohändler in Berlin: Hohe Nachfrage nach der Abwrackprämie

Nach Angaben eines Bafa-Sprechers gehen derzeit täglich rund 7000 bis 8000 Neuanträge ein. Sollte diese Entwicklung anhalten, ist der von der Bundesregierung bereitgestellte Betrag von insgesamt fünf Milliarden Euro spätestens Mitte September aufgebraucht.

Der saarländische SPD-Vorsitzende Heiko Maas bringt angesichts der Zahlen eine Verlängerung der Abwrackprämie bis zum Jahresende ins Gespräch. Der Zeitung sagte Maas, der auch im Bundesvorstand der Partei sitzt: "Die Abwrackprämie nutzt allen - Verbrauchern, Arbeitnehmern und der Wirtschaft. Deshalb muss geprüft werden, ob unabhängig vom Erreichen des Fördertopflimits jeder, der bis zum Jahresende sein Altauto verschrottet, die volle Prämie von 2500 Euro auch erhält."

Vor einer Verlängerung der Prämie warnt hingegen der Zentralverband des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK). Verbandssprecher Helmut Blümer sagte dem Online-Dienst der "Bild"-Zeitung: "Die Abwrackprämie darf nicht noch einmal verlängert werden, da sonst noch mehr Autokäufe in dieses Jahr vorgezogen werden. Wir befürchten für 2010 ohnehin ein Absatzloch - das würde dann noch größer".

anr/dpa/AFP/ddp

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