München - Eine chinesische Flagge verbrannte, das Gebäude wurde leicht beschädigt: Bei einem Brandanschlag auf das chinesische Konsulat in München am Dienstagmorgen entstand leichter Sachschaden.
Die Täter warfen drei Molotow-Cocktails an das Gebäude, sagte ein Münchner Polizeisprecher. Dabei sei eine chinesische Flagge in Brand geraten und die Fassade "in Form von Rußniederschlag" leicht beschädigt worden. Ein Bekennerschreiben sei bislang nicht aufgetaucht. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen, sagte der Sprecher.
Ob es einen Zusammenhang mit den blutigen Unruhen in der chinesischen Provinz Xinjiang mit den dort lebenden Mitgliedern des Volksstammes der Uiguren gibt, ist nach Angaben der Münchner Polizei noch völlig unklar. Bei den Unruhen wurden nach Uno-Angaben mehr als 150 Menschen getötet.
Die Polizei fahndet derzeit nach zwei unbekannten Männern, die in der Nähe des Generalkonsulats gesehen worden waren. Anwohner hörten zudem, wie ein Auto mit quietschenden Reifen davon raste.
cte/AFP/ddp
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