Hamburg - Auffallend viele Spitzenkräfte im Ressort von Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) verlassen in diesen Wochen kurz vor der Bundestagswahl ihren Posten in der Behörde oder werden befördert. So möchte zum Beispiel Bernd Dunnzlaff, seit 1999 der Ministerin zu Diensten, seinen derzeitigen Job als Leiter des Parlaments- und Kabinettsreferats gegen eine Stelle an der Botschaft in Neu Delhi tauschen. Zuvor soll der 53-jährige Angestellte verbeamtet werden, obgleich das Finanzministerium dies unter Hinweis auf die Vorschriften zunächst schriftlich abgelehnt hatte.

Heidemarie Wieczorek-Zeul: In einem Flugzeug am 2. April 2009 auf dem Weg nach Islamabad (Pakistan)
Auf Verwunderung stößt im Ministerium auch der Fall der Vizepräsidentin der asiatischen Entwicklungsbank, Ursula Schäfer-Preuss. Die frühere Büroleiterin Wieczorek-Zeuls, nach ihrer Ablösung zur Abteilungsleiterin befördert, wurde 2006 für drei Jahre auf den Bank-Posten nach Manila geschickt. Ihre Qualifikation ist im Ressort umstritten. Im Oktober wird sie 65 Jahre alt, trotzdem soll ihr Vertrag um zwei Jahre verlängert werden. Die Personalentscheidungen, sagt Stather, seien "keine Operation Abendsonne, sondern Beispiele einer normalen, logischen Entwicklung".
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Also, ich bin ja ein sehr zurückhaltender Mensch. Aber wenn eine Ministerin in den Urlaub nicht nur den Dienstwagen mitnimmt, sondern sogar auch noch einen Anhänger, um den Doppelnamen irgendwie nach Spanien zu bekommen, dann [...] mehr...
Warum nur von einer, stinkt doch der Fisch vom Kopf. Und dass nach Herrn Stather dies "Beispiele einer normalen, logischen Entwicklung" sind, zeigt genau das. Lassen sich doch Steuergelder ungestraft veruntreuen. 50 [...] mehr...
Nicht aufzufallen ist eigentlich ihr Job. Im Volksmund als "Entwicklungshilfeministerin" bekannt, ist der wirkliche Name des Ministeriums: "Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und [...] mehr...
Wir haben tatsächlich so etwas wie eine grosse Einheitspartei, wobei CDU/SPD/FDP/GRÜNE die zentrale Position besetzen (vulgo: Neue Mitte), die CSU den rechten Flügel und die LINKE (die heißt schon so) den linken. Die [...] mehr...
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff! Hier ein Botschafterpöstchen (natürlich in Indien, wieso eigentlich nicht in der Mongolei, immerhin auch ein Entwicklungsland?), dort ein Sondergesandtenpöstchen (bei der UNO in New York, [...] mehr...
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