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08.08.2009
 

Dienstwagen-Debakel

Steinmeier holt Schmidt ins Wahlkampfteam

SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier stärkt Gesundheitsministerin Schmidt demonstrativ den Rücken: Trotz des Debakels um ihren geklauten Dienstwagen holt er sie überraschend in sein Schattenkabinett: "Ulla Schmidt ist Teil meines Teams". Der Bundesrechnungshof hatte Schmidt zuvor entlastet.

Berlin - Nach der Entlastung von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) durch den Bundesrechnungshof hat SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sie in sein Wahlkampfteam aufgenommen.

Wie Steinmeier am Samstag in Berlin erklärte, habe sich Schmidt bei der Nutzung ihres Dienstwagens gemäß den Richtlinien verhalten. Er betonte: "Das vorliegende Ergebnis ist klar und eindeutig und damit ist Ulla Schmidt Teil meines Teams."

Ministerin Schmidt: "Sie ist im Team"
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DDP

Ministerin Schmidt: "Sie ist im Team"

Der Bundesrechnungshof hatte am Samstag festgestellt, Schmidt habe den Dienstwagen während ihres Spanien-Urlaubs vorschriftsgemäß und entsprechend der Richtlinien genutzt.

Steinmeier hatte aufgrund der Vorwürfe zunächst darauf verzichtet, Schmidt in sein Schattenkabinett zu holen. Allerdings hatte er den Platz für Gesundheitspolitik freigelassen und darauf verwiesen, dass zunächst der Bericht des Bundesrechnungshofs zur Dienstwagenaffäre abgewartet werden solle. "Es war für mich immer ein Gebot der Fairness, gegenüber einer erfahrenen Ministerin, vor weiteren Entscheidungen den Prüfbericht des Bundesrechnungshofs abzuwarten", erklärte Steinmeier nun.

Schmidt habe als Gesundheitsministerin "gegenüber mächtigen Interessengruppen Standhaftigkeit bewiesen". Gerade jetzt zeigten sich in der Krankenversicherung die Erfolge ihrer Politik.

Miserable Umfragewerte für SPD

Die Ministerin sieht sich durch das Ergebnis der Überprüfung bestätigt, kündigte aber dennoch Konsequenzen an. "Ich werde in Zukunft Urlaub und dienstliche Termine strikt voneinander trennen, damit auch nicht der Anschein entsteht, als würden dienstliche und private Nutzung vermischt", erklärte Schmidt.

Sie bedauere, dass zunächst ein falscher Eindruck entstanden sei. "Ich verstehe gut, dass dieser Eindruck bei den Bürgerinnen und Bürgern zu Verärgerung und Zweifeln geführt hat", sagte die Ministerin. Zugleich dankte sie dem Rechnungshof für die rasche Prüfung, deren Ergebnis eindeutig belege, dass sie dienstliche und private Fahrten korrekt getrennt habe.

Die Gesundheitsministerin war in die Kritik geraten, weil sie ihren Dienstwagen samt Fahrer in ihren etwa 2400 Kilometer entfernten Ferienort an der spanischen Mittelmeerküste bringen ließ. Zur Begründung erklärte das Ministerium, in dem Wagen seien Bürogeräte transportiert worden, außerdem habe Schmidt dienstliche Termine wahrgenommen.

Das Debakel um den geklauten Dienstwagen von Ulla Schmidt hatte die SPD zum Wahlkampfbeginn auf den schlechtesten Umfragewert seit einem Jahr abstürzen lassen.

amz/dpa/AP/ddp

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insgesamt 5899 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
09.09.2009 von yogtze: Der Knuti

Stimme zu, könnte sich auch um einen LINKE- Troll handeln – er hat ja in einem Beitrag mal selbst gefragt, welche Partei das „S“ noch im Namen beanspruchen dürfte…Vielleicht hat er sich damit ja tatsächlich verraten – nun ja, [...] mehr...

09.09.2009 von sitiwati: wes Brot

ich ess, des Lied ich sing, wollen Sie erntlcih von einem Genossen erwarten, der mit der SPD VIPs auf / unter gutem Fuss steht, dass er dei Ulla in die Pfanne haut ? man muss schon kerngesund sein um die Ulla so zu betrachten, [...] mehr...

09.09.2009 von saul7: Dummes Zeug

ad1: Frau Schmidt hat zunächst so getan als sei sie überwiegend dienstlich in Spanien unterwegs gewesen. Danach hat sie, als das ruchbar wurde, eine Kehrtwende gemacht und behauptete dann, dass sie den Dienstwagen lediglich für [...] mehr...

09.09.2009 von kdshp:

Hallo, na das mit dem das rumänen fauler sind als DEUTSCHE und anderes ! mehr...

09.09.2009 von Werner Klemperer: Cui bono ?

Nun, jeder mathematisch grundgebildete Mensch bestreitet das. Warten Sie einfach auf die nächste "Schlagzeile". mehr...

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