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Landtagswahlen NPD will sich in neuen Bundesländern festsetzen

Foto: DDP

4. Teil: Saarland: Keine Chance für die Voigt-Gegner in der NPD

Auch im Saarland träumt NPD-Spitzenkandidat Peter Marx noch von "fünf Prozent plus x". Doch nachdem die Rechtsextremisten an der Saar vor fünf Jahren aus dem Stand noch vier Prozent holten, dürfte heute selbst diese Marke unerreichbar sein. Bei den Kommunalwahlen im Juni kam die NPD landesweit nur auf 0,5 Prozent, nur in ihren Hochburgen Völklingen und Saarbrücken zog man in den Stadtrat ein.

Marx war bis zum Frühjahr noch Generalsekretär der Bundespartei, bis NPD-Chef Voigt ihn als Hauptintriganten gegen sich ausmachte. In seinem jüngsten Wahlaufruf in der Parteizeitung "Deutsche Stimme" erwähnte Voigt die Saar-Kameraden nicht einmal, Marx selber bezeichnete die finanzielle Unterstützung der Bundespartei als "eher dürftig". Stattdessen leisteten die mächtigen Voigt-Kritiker Holger Apfel aus Sachsen und Udo Pastörs aus Mecklenburg-Vorpommern zumindest personelle Wahlkampfhilfe.

Reichen wird das nicht - auch weil die meisten Protestwähler wohl bei der starken Linken von Oskar Lafontaine eine Heimat gefunden haben dürften, eine Konkurrenz, die es 2004 für die NPD so noch nicht gab. Statt auf soziale Themen setzen die Rechtsextremisten an der Saar daher auch wieder verstärkt auf altbekannte, ausländerfeindliche Parolen.

Korrektur: In einer früheren Version dieses Artikels wurde behauptet, das Ergebnis der NPD bei der Europawahl im Juni dieses Jahres sei "mager" ausgefallen. Tatsächlich stand die NPD bei der Europawahl gar nicht auf dem Stimmzettel. Die Ergebnisse der anderen rechtsextremen Parteien, DVU und Republikaner, fielen mit 0,4 bzw. 1,3 Prozent tatsächlich mager aus. Wir bitten, diesen Fehler zu entschuldigen.

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insgesamt 1151 Beiträge
zbigbrz 13.08.2009
Mit dem Strafgesetzbuch. Verbot der Partei. Ist längst überfällig.
Zitat von sysopWie soll die Politik am besten mit Rechtsradikalen umgehen?
Mit dem Strafgesetzbuch. Verbot der Partei. Ist längst überfällig.
kevin i. 13.08.2009
Meine Meinung.
Zitat von zbigbrzMit dem Strafgesetzbuch. Verbot der Partei. Ist längst überfällig.
Meine Meinung.
AEGtocas 13.08.2009
Am Besten die NPD verbieten. Was kann man dagegen machen? Aufklärung an den Schulen über Rassismus. Skinheads wegsperren. Der Kampf gegen rechts ist nicht so leicht wie man glauben könnte. Nur gemeinsam können wir das schaffen, [...]
Zitat von sysopDie Hetze gegen einen CDU-Wahlhelfer in Thüringen hat für die NPD ein juristisches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen des Verdachts auf Volksverhetzung. Wie soll die Politik am besten mit Rechtsradikalen umgehen?
Am Besten die NPD verbieten. Was kann man dagegen machen? Aufklärung an den Schulen über Rassismus. Skinheads wegsperren. Der Kampf gegen rechts ist nicht so leicht wie man glauben könnte. Nur gemeinsam können wir das schaffen, indem wir unsere Kinder so erziehen, dass sie tolerant und offen sind.
Dr. Allesklar 13.08.2009
Und dann? Meinen Sie, dadurch lösen sich die Rechtsradikalen in Luft auf?
Zitat von zbigbrzMit dem Strafgesetzbuch. Verbot der Partei. Ist längst überfällig.
Und dann? Meinen Sie, dadurch lösen sich die Rechtsradikalen in Luft auf?
zbigbrz 13.08.2009
Nein, aber ihr Goldesel, der Steuergelder ausspuckt.
Zitat von Dr. AllesklarUnd dann? Meinen Sie, dadurch lösen sich die Rechtsradikalen in Luft auf?
Nein, aber ihr Goldesel, der Steuergelder ausspuckt.
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