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01.10.2009
 

Sozialdemokraten

SPD-Spitze legt sich auf Gabriel als Parteichef fest

Sigmar Gabriel: Der bisherige Umweltminister soll Nachfolger von Franz Müntefering werdenZur Großansicht
DDP

Sigmar Gabriel: Der bisherige Umweltminister soll Nachfolger von Franz Müntefering werden

Die Spitze der SPD ist sich einig: Umweltminister Sigmar Gabriel soll neuer Parteichef werden, unterstützt von vier Stellvertretern. Den Posten der Generalsekretärin übernimmt demnach Andrea Nahles. Ein Parteitag Mitte November soll die Personalien absegnen.

Berlin - Der Weg für einen Führungswechsel in der SPD ist offenbar frei: In einer Spitzenrunde hat sich die SPD darauf verständigt, dass der bisherige Umweltminister Sigmar Gabriel neuer Parteichef werden soll. Die bisherige stellvertretende Bundesvorsitzende Andrea Nahles soll neue Generalsekretärin werden und damit Hubertus Heil ersetzen.

Insgesamt soll der 50-jährige Gabriel vier Stellvertreter bekommen, berichteten mehrere Nachrichtenagenturen - dies sollen dem Vernehmen nach Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, die nordrhein-westfälische SPD-Landeschefin Hannelore Kraft, der bisherige Arbeitsminister Olaf Scholz und Manuela Schwesig werden. Die 35-Jährige ist Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern.

Die neue Führungsriege solle auf dem Parteitag Mitte November in Dresden gewählt werden. Die SPD-Spitze zieht damit erste personelle Konsequenzen aus dem historischen Debakel bei der Bundestagswahl.

Das Personalkonzept soll schon am Montag vom SPD-Vorstand beschlossen werden. Ursprünglich sollte der Termin erst am Freitag, 9. Oktober sein. Eingeladen dazu sind auch die Landes- und Bezirksvorsitzenden. Zuvor wird das SPD-Präsidium tagen und über den Personalvorschlag beraten.

Müntefering wird damit auf dem Dresdner Parteitag vom 13. bis 15. November nicht erneut als Parteichef kandidieren. Auch der gescheiterte Kanzlerkandidat und inzwischen zum Chef der Bundestagsfraktion gewählte Frank-Walter Steinmeier hatte keine Ambitionen auf den Parteivorsitz erkennen lassen. Eine kleine Gruppe einflussreicher SPD-Politiker verständigte sich daraufhin auf Gabriel und Nahles als neue Führungsformation.

Inzwischen habe diese Lösung auch die Rückendeckung Münteferings, Steinmeiers und der wichtigen SPD-Landesverbände, hieß es aus SPD-Kreisen. Im Laufe des Donnerstags gebe es weitere Gespräche.

An der Spitzenrunde am Mittwoch hätten neben Müntefering und Steinmeier auch Gabriel, Nahles, Scholz, Wowereit sowie wichtige SPD-Landesvorsitzende wie Kraft und der Saarländer Heiko Maas teilgenommen. Die Runde soll sich "einvernehmlich" geeinigt haben.

Müntefering habe die Überlegung ins Spiel gebracht, die Riege auf fünf Stellvertreter zu erweitern, um auch einen Vertreter der SPD in Ostdeutschland und Martin Schulz als Europapolitiker berücksichtigen zu können. Fraktionschef Steinmeier strebe in der Parteispitze keinen Vizeposten an. Zu klären seien zwischen Gabriel und Nahles noch Details zur Organisation der Parteizentrale im Willy-Brandt-Haus. Dabei gehe es auch um Personalfragen wie den neuen Bundesgeschäftsführer.

als/dpa/AP/AFP/Reuters

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14.10.2009 von Alka Wumm:

Ach, richie, selbst wenn der Transferleistungsempfänger sein gesammtes Einkommen aufgrund von Zinszahlungen an einen bösen Reichen transferiert, dann ist das immer noch keine Umschichtung von unten nach oben sondern höchstens [...] mehr...

14.10.2009 von Alka Wumm:

Wie wollen Sie das beurteilen können? Gehören Sie zu den oberen 10% und lachen Sie? Machen Sie das ruhig. Wundern Sie sich dann aber bitte nicht warum der Wähler manch anderen ebenfalls ignoriert. mehr...

14.10.2009 von schlob:

besser wäre es gewesen,eine einzige these herauszugreifen- und zu widerlegen.- ich darf aus ihrem bla bla schliessen ,dass sie dazu nicht in der lage sind.- war schröder nicht an hartzIV beteiligt?- hat er nicht den [...] mehr...

14.10.2009 von richie:

Genauso, wie Sie vorher allen mit hohem Einkommen (was ist das eigentlich?) eine hohe Leistung unterstellt haben. Dann war Ihr Beitrag folglich auch billigster Populismus. Sie können nicht anderen Pauschalisierung vorwerfen, [...] mehr...

14.10.2009 von friedrich_eckard:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,655006,00.html Woher die Populärität des Freihernn von und zu herrührt, weiss der Henker. Aber da hier offenbar die Optik eine massgebliche Rolle spielt, hätte dem die SPD [...] mehr...

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