Berlin - Der derzeitige Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) soll Verteidigungsminister werden. Das erfuhren die Nachrichtenagentur dpa und mehrere Tageszeitungen aus der Koalitionsrunde in Berlin. Demnach geht neben Guttenberg der bisherige CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer als Verkehrsminister in das Kabinett, und Agrarministerin Ilse Aigner bleibt entweder auf ihrem Posten oder wird Entwicklungshilfeministerin.
Guttenberg hatte die Wahl: Kanzlerin Angela Merkel hatte dem 37-Jährigen nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen entweder das Innen- oder das Verteidigungsressort angeboten. Die Gespräche zwischen Union und FDP über die restliche Besetzung der Ministerien dauern an. Eine endgültige Entscheidung wird voraussichtlich am Abend in der abschließenden Koalitionsrunde fallen.
Der Posten des Innenministers war freigeworden, weil der bisherige Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ins Finanzministerium wechseln soll. Der 67-jährige Politiker aus Baden-Württemberg wird den Plänen zufolge Nachfolger von Peer Steinbrück und übernimmt damit eine Schlüsselposition in der neuen schwarz-gelben Regierung. Schäuble habe sich mehrfach in den Koalitionsverhandlungen an entscheidenden Stellen zu diesem Thema eingebracht, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person der Agentur Reuters.
Bislang galt Kanzleramtsminister Thomas de Maizière als Merkels Favorit für das Finanzministerium. Dieser soll nun nach Informationen mehrerer Fernsehsender und Zeitungen Innenminister werden - und der bisherige CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla seine Nachfolge als Kanzleramtschef antreten.
Norbert Röttgen, parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, könnte ins Arbeits- und Umweltministerium einziehen und Ursula von der Leyen Gesundheitsministerin werden. Als Favoriten für das Wirtschafts- und das Justizministerium gelten Rainer Brüderle und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP, für das Außenministerium Guido Westerwelle.
kgp/dpa
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Richtig, da Ihre Genossen von der SPD ja auch nichts Grossartiges zu kritisieren haben, denn den jetzigen Mist haben selbige schliesslich mit verzapft. mehr...
Es ist zu erwarten, daß Dirk Niebel in vier Jahren sein Ränzlein schnüren darf. Er sollte sich auf eine sehr lange Abwesenheit einrichten. mehr...
So fexibel wie Niebel eben! Gestern noch dagegen, heute schon mittendrin und nie dagegen gewesen. Immer diese Missverständnisse mit der Presse. Obwohl diese Regierung mit der Kanzlerin, Westerwelle als Außenminsiterin und dem [...] mehr...
Hat Günther Stoll die etwa gehabt? Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht, die 100 Tage waren mal gute demokratische Sitte, die Opposition hält sich ja auch noch vornehm zurück. Es gab aber auch Zeiten, da hat man die letzten [...] mehr...
...aber nicht doch, lieber Morotti, das nennt man Flexibilität;-) mehr...
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