Sonntag, 22. November 2009

Politik



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04.11.2009
 

Umfrage

FDP bricht in Wählergunst ein

Außenminister Westerwelle: FDP fällt auf zwölf Prozent - gleichauf mit Linken und Grünen
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REUTERS

Außenminister Westerwelle: FDP fällt auf zwölf Prozent - gleichauf mit Linken und Grünen

Schlechter Start für Guido Westerwelles FDP: In der ersten Woche der schwarz-gelben Regierung hat seine Partei laut einer Umfrage bei der Zustimmung der Wähler drei Prozentpunkte verloren - und fällt damit auf den schlechtesten Wert in diesem Jahr. Die Union legte leicht zu.

Hamburg - Die Zustimmung der Wähler für die FDP ist in der ersten Regierungswoche der schwarz-gelben Koalition gesunken - in einer Umfrage rutschen die Liberalen um drei Prozentpunkte ab. Die Partei erreicht laut "Wahltrend" des Magazins "Stern" und des TV-Senders RTL nur noch zwölf Prozent und damit ihren schlechtesten Wert in diesem Jahr. Sie liegt nun bei der Sonntagsfrage gleichauf mit Linken und Grünen, deren Werte sich gegenüber der Vorwoche nicht veränderten. Jeweils einen Prozentpunkt zulegen konnten die Union auf 36 Prozent und die SPD auf 21 Prozent.

Schlecht schnitten auch die Minister der FDP ab. In einer weiteren Forsa-Umfrage wollte der "Stern" von den Befragten wissen, wie viel Zutrauen sie zu den neuen Ministern haben. Besonders wenig Vertrauen genießt offenbar Wirtschaftsminister Rainer Brüderle. Lediglich 29 Prozent glauben, der FDP-Politiker könne dazu beitragen, dass die Wirtschaft wieder anzieht. 48 Prozent glauben das nicht. Selbst von den FDP-Anhängern haben nur 35 Prozent Zutrauen, 57 Prozent trauen Brüderle nicht zu, für den Aufschwung sorgen zu können.

Dass der liberale Gesundheitsminister Philipp Rösler dazu beitragen kann, dass die Gesundheitsversorgung bezahlbar bleibt, glauben 36 Prozent - 47 Prozent sind nicht dieser Ansicht. Die eigene Anhängerschaft schwankt zwischen Zuversicht (46 Prozent) und Skepsis (48 Prozent).

Dem neuen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) trauen 41 Prozent zu, dass er das Steuersystem gerechter machen wird. 50 Prozent sind nicht dieser Meinung.

Für den Wahltrend befragte Forsa 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 26. bis 30. Oktober. An der Minister-Umfrage nahmen 1005 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 29. und 30. Oktober teil.

anr/dpa/ddp

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