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23.11.2009
 

Bündnis im Saarland

SPD-Chef Gabriel attackiert Jamaika-Grüne

SPD-Chef Gabriel: "Die Grünen verhelfen Konservativen zur Mehrheit, wenn sie Regierungsposten erhalten"Zur Großansicht
AP

SPD-Chef Gabriel: "Die Grünen verhelfen Konservativen zur Mehrheit, wenn sie Regierungsposten erhalten"

Er selbst saß mit der Union in der Bundesregierung - dass die Grünen im Saarland aber mit CDU und FDP koalieren, findet SPD-Chef Gabriel unverzeihlich: Die Grünen "verhelfen Konservativen zur Mehrheit", sie seien nicht mehr "traditioneller Partner" der SPD, wettert Gabriel.

Berlin - Für den neuen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel sind die Grünen angesichts ihrer Sympathie für Jamaika-Koalitionen "nicht mehr unser traditioneller Partner". Er kritisierte die Partei, mit der die SPD von 1998 bis 2005 im Bund regiert hatte, wegen ihrer derzeitigen Ausrichtung: "Die Grünen sind gegen Atomkraft. Aber sie verhelfen Konservativen zur Mehrheit, sofern sie Regierungsposten erhalten", sagte Gabriel der "Welt".

In die Jamaika-Koalition mit CDU und FDP im Saarland seien die Grünen trotz der Position der Union zur Atompolitik eingetreten. Auch in Nordrhein-Westfalen, wo im Mai 2010 gewählt wird, liebäugelten die Grünen mit der CDU. "Wir müssen damit leben, dass die Grünen nicht mehr unser traditioneller Partner sind", sagte Gabriel. "Sie aber müssen beizeiten auch ihren Wählern erklären, wenn sie es vorziehen, mit einer verbrauchten CDU zu regieren statt mit einer zum Aufbruch fähigen SPD."

Heftige Kritik übte Gabriel auch an NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU): Ein halbes Jahr vor der Landtagswahl im bevölkerungsreichsten Bundesland warf der SPD-Chef Rüttgers ein Doppelspiel vor. "In NRW herrscht ein Ministerpräsident, der doppelzüngig wie kein anderer redet", sagte Gabriel der Zeitung. Er fügte hinzu: "Rüttgers stilisiert sich dort als Arbeiterführer und Kämpfer für mehr Bildung. In Berlin beschließt er das Gegenteil." Wer Rüttgers "entlassen" wolle, müsse bei der Landtagswahl im Mai kommenden Jahres SPD wählen. Gabriel betonte: "Die Linke hat erklärt, sie wolle Rüttgers im Amt halten - und die Grünen liebäugeln mit der CDU."

anr/dpa/ddp

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18.02.2010 von saul7: ++

Ein erstes Zwischenergebnis gibt das hier: http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1386088/Die-Gruenen-sind-Gewinner-der-ersten-100-Tage-an-der-Saar.html mehr...

16.02.2010 von CHANGE-WECHSEL: auf den Punkt gebracht

dies ist keine Jamaika Koalition, sondern eine Jamaika Mafia! mehr...

28.12.2009 von Bulgakow:

Die einzige Schnittmenge des statistischen Grün-Wählers mit dem entsprechenden FDP-Wähler dürfte das persönliche Einkommen sein. Die soziologische Schnittmenge, die Sie sehen, müssten Sie mir aber näher erklären. mehr...

26.11.2009 von Harald E:

War nur ne Frage der Zeit, bis der selbsternannte Justizminister Müller, sich selbst und seine Amigos freispricht. Mag sein...viel Hoffnung hab ich jedoch nicht. Nicht nur die Ostermann-Affäre war dem saarl. Wähler bereits [...] mehr...

26.11.2009 von friedrich_eckard:

Ich setze Ihnen mal noch einen drauf: http://www.s-o-z.de/?p=12385 Politische Einflussnahme auf strafrechtliche Ermittlungsverfahren, sehr nett! Nun ist es zwar nichts Neues, dass die Tigerente bei passender Gelegenheit zum [...] mehr...

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