Von Sebastian Fischer, Florian Gathmann, Veit Medick und Severin Weiland
So geht es Anfängern.
Kristina Köhler wurde nach dem Kabinettsabgang ihres hessischen Parteifreunds Franz Josef Jung von heute auf morgen Ministerin. Sie ist 32 Jahre jung. Philipp Rösler, seit ein paar Wochen Chef des Gesundheitsressorts, ist erst 36. Und Karl-Theodor zu Guttenberg, nach der Bundestagswahl vom Wirtschafts- ins Verteidigungsministerium gewechselt, feierte gerade seinen 38. Geburtstag. Die drei sind Merkels junge Garde, mit ihnen will die Kanzlerin ihrer Regierung einen jungen, frischen Anstrich geben.
Das ist die große Chance für die "thirty-somethings": Einmal mehr tritt eine Generation an, um den Politikbetrieb aufzumischen. Alle haben Talent, aber am Ende kann es nur einer ganz nach oben schaffen. So war es schon in den Politikergenerationen zuvor. In der SPD gab es die Generation "Willys Enkel". Oskar Lafontaine, Gerhard Schröder, Rudolf Scharping. In der Union rangelten die Aufsteiger Roland Koch, Peter Müller, Angela Merkel und Jürgen Rüttgers um den Kanzlerposten. Jetzt ist eine neue Generation an der Reihe. Wer macht da das Rennen?
Zurzeit wirkt Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wie der natürliche Anführer seiner Alterskohorte. Aber das muss nicht so bleiben.
Guttenberg erlebt seit der Kunduz-Affäre, dass es in der Politik auch für Aufsteiger sehr schnell schwierig werden kann. Das eröffnet Konkurrenten neue Chancen. Auch SPD und Grüne haben starke Nachwuchstalente in ihren Reihen. Bei der SPD war einst Oskar Lafontaine der Star, am Ende wurde Rivale Schröder Kanzler. Auch Angela Merkel galt lange Zeit eher als Außenseiterin im Rennen um die Macht. Doch mit Geschick und Durchhaltenvermögen ließ sie alle hinter sich - auch vermeintliche Super-Talente wie Christian Wulff.
2020 - da könnte das Projekt Kanzler für die neue Generation greifbar sein. SPIEGEL ONLINE stellt die wichtigsten Bundestagsköpfe der neuen Politikerriege vor und analysiert ihre Aufstiegschancen. Wer kann das Rennen machen?
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Also Sie und Sarazin legen fest, was die Wahrheit ist? Entschuldigung, habe ich nicht gewußt. Ziehe hiermit meinen Beitrag mit bedauern zurück. mehr...
diskret hat der Forist (wohl aufgrund früherer Begegnungen bei SPON) angetönt, dass Sie Bush sehr gemocht haben, Obama dagegen absolut nicht. Dass Sie also in einem Ausmass Partei sind, das Sie für die eher akademische Frage der [...] mehr...
Einspruch. Wir bräuchten viel mehr von dieser Sorte. Das diplomatische Rumgelüge kommt einem ja zu den Ohren raus. Es wird doch Zeit, dass die Problem benannt werden. mehr...
... stimmt, wer will schon die Wahrheit hören! mehr...
Wenn Sie Politiker wie Sarazin (wann war er übrigens Finanzminister?/ich wüßte nur, daß er mal Finanzsenator war)dringend benötigen, spricht das zwar für sich, aber meiner Meinung nach nicht unbedingt für Sie. Ich bin der [...] mehr...
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