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04.12.2009
 

Umfrage

Schwarz-Gelb verliert Mehrheit

Führungsduo Merkel und Westerwelle: Schlappe für Schwarz-GelbZur Großansicht
ddp

Führungsduo Merkel und Westerwelle: Schlappe für Schwarz-Gelb

Die Werte sind frustrierend für die neue schwarz-gelbe Koalition: Kaum mehr als einen Monat im Amt hat sie einer ARD-Umfrage zufolge bereits ihre Mehrheit verloren. Leichten Aufwind gibt es hingegen weiterhin für die SPD.

Berlin - Die schwarz-gelbe Koalition hat laut aktuellem ARD-"Deutschlandtrend" ihre Mehrheit verloren. Der am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von Infrastest dimap zufolge kommen CDU/CSU und FDP bei der sogenannten Sonntagsfrage zusammen nur noch auf 47 Prozent. SPD, Grüne und Linke liegen gemeinsam bei 48 Prozent.

Während die Union unverändert 35 Prozent erreicht, ist die FDP um zwei Prozentpunkte auf zwölf Prozent gefallen. Die SPD dagegen verspürt weiter leichten Rückenwind und konnte sich um zwei Prozentpunkte auf 24 Prozent verbessern. Die Grünen legten einen Punkt auf 13 Prozent zu und haben damit die Linke überholt, die im Vergleich zum letzten "Deutschlandtrend" einen Prozentpunkt eingebüßt hat und noch auf elf Prozent kommt.

Eine Mehrheit der Deutschen bewertet die neue Bundesregierung der Umfrage zufolge mittlerweile kritisch. 60 Prozent der Befragten sind mit der Arbeit von Schwarz-Gelb weniger oder gar nicht zufrieden. 33 Prozent erklärten, sie seien mit der Koalition zufrieden oder sehr zufrieden. Besonders groß ist die Unzufriedenheit bei Linken-Wählern, von denen 89 Prozent ihren Unmut äußerten. Aber auch 44 Prozent der FDP-Anhänger sind demnach mit der Arbeit der eigenen Regierung in Berlin nicht einverstanden.

Unzufrieden sind viele Deutsche auch mit dem Rolle von Schwarz-Gelb beim Thema Klimaschutz. 58 Prozent gaben an, die Bundesregierung müsse mehr gegen den Treibhauseffekt tun. 38 Prozent sind der Meinung, die Regierung nehme den Klimaschutz ernst genug. Für zehn Prozent übertreibt sie es damit.

Trotz der Turbulenzen um den Afghanistan-Einsatz ist Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) so beliebt wie nie. Er legte in der Politikerzufriedenheit um sechs Punkte auf 69 Prozent zu und liegt damit knapp hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel mit 70 Prozent (plus drei). Auch die bisherige Familien- und neue Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat gewonnen; 66 Prozent (plus neun) beurteilen sie positiv. Auf dem vierten Platz folgt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit 51 Prozent (plus 2). Stark verloren hat hingegen SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Er sackt um 19 Prozentpunkte auf 45 Prozent ab und belegt den fünften Rang.

can/AFP/dpa

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Die neuesten Beiträge:
21.03.2010 von kdshp:

Hallo, so langsam merken das ja auch die befürworter von schwarz-gelb das es mit der finanzpolitik der beiden (CDU/FDP) auch nicht weit her ist. Man hat mit dem roten gespenst wahlkampf gemacht und gerade deren [...] mehr...

20.03.2010 von rabenkrähe:

.... Nicht nur, aber die Mehrheit jener Wähler, die das, was die Krise auslöste, wählen, müssen schon verdammt dumm sein. Die genialste Fehlleistung der Tigerente gerät ständig in Vergessenheit: Sie verspricht Besserungen [...] mehr...

20.03.2010 von wolschy: Besen

Von mir aus sollen die „5“ ruhig weiter existieren, sozusagen als statischer Block, obwohl ich auch nichts dagegen hätte z.B. CDU FDP CSU unter der 5%-Hürde zu sehen. Spätestens dann würde diese auch wegfallen, dient ja nur dazu [...] mehr...

20.03.2010 von kdshp:

Hallo, es geht ja nicht unbedingt darum das "alte" ganz weg zu bekommen die gehören ja nun mal dazu aber wir brauchen wieder eien partei oder politische richtung die eben nicht so eingefahren ist wie die der 5 aus [...] mehr...

20.03.2010 von wolschy: Die Piraten

Sind mir auch nicht völlig unsympathisch, bin mir aber nicht sicher, ob das nicht zur Zersplitterung der Gegenkräfte zum reaktionären Realbestand führen kann! Außerdem finde ich, dass die sozialen Probleme (Hartz IV, [...] mehr...

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